Angebot abgelehnt

Angebot abgelehnt: HWG-Chef bestätigt Kaufinteresse von Seiten der „Hasi“

Halle (Saale) - Die Frage, was die HWG mit der ehemaligen Gasanstalt in der Hafenstraße 7, kurz „Hasi“ genannt, vorhat, wird immer drängender. Denn Gebäude und Gelände seien nicht ohne Weiteres nutzbar, man müsse „mehrere Hunderttausend Euro reinstecken und das ohne Aussicht auf Ertrag“, erklärte HWG-Geschäftsführer Jürgen Marx auf der Beigeordnetenkonferenz der Stadt am ...

Von Anja Förtsch 13.02.2018, 11:20

Die Frage, was die HWG mit der ehemaligen Gasanstalt in der Hafenstraße 7, kurz „Hasi“ genannt, vorhat, wird immer drängender. Denn Gebäude und Gelände seien nicht ohne Weiteres nutzbar, man müsse „mehrere Hunderttausend Euro reinstecken und das ohne Aussicht auf Ertrag“, erklärte HWG-Geschäftsführer Jürgen Marx auf der Beigeordnetenkonferenz der Stadt am Dienstagmorgen.

Entsprechend pikant: Auf Nachfrage von Sabine Ernst bestätigte Marx, dass es von Seiten der Nutzer der „Hasi“ ein Kaufangebot für das Objekt über 50.000 Euro gab. „Da stimmt“, so Marx. Die HWG habe das Angebot aber abgelehnt, weil das Grundstück in der Hafenstraße und in direkter Nähe zur Saale in ihren Augen deutlich mehr wert sei. Wie nach Ansicht der Wohnungsgesellschaft dieser vermeintliche Wert zustande komme, obwohl doch sechsstellige Investitionssummen nötig wären, um das Gebäude zu nutzen, erklärte Marx nicht. 

Laut dem Verein Capuze, der das Gebäude derzeit nutzt, hatte die HWG das Objekt aber in der Vergangenheit selbst für 50.000 Euro auf dem Immobilienmarkt angeboten. (mz)