Le-GoDent in Gräfenhainichen

Le-GoDent in Gräfenhainichen: Unternehmen will weiter wachsen

Gräfenhainichen - Ein schönes Lächeln wird durch schöne Zähne komplett. Davon ist Jana Leßmann überzeugt. „Unser Schwerpunkt liegt im Bereich der Ästhetik“, sagt die Zahntechnikerin, die in Gräfenhainichen mit Le-GoDent ihr eigenes Labor aufgebaut hat. 2004 ist sie gestartet, heute zählen 19 Mitarbeiter zum Unternehmen.

Von Ulf Rostalsky 28.07.2016, 09:30

Ein schönes Lächeln wird durch schöne Zähne komplett. Davon ist Jana Leßmann überzeugt. „Unser Schwerpunkt liegt im Bereich der Ästhetik“, sagt die Zahntechnikerin, die in Gräfenhainichen mit Le-GoDent ihr eigenes Labor aufgebaut hat. 2004 ist sie gestartet, heute zählen 19 Mitarbeiter zum Unternehmen.

„Wir stoßen an unsere Grenzen. Wir haben keinen Platz mehr“, gibt die Unternehmenschefin Landrat Jürgen Dannenberg (Linke) mit auf den Weg. Der hörte in der Heidestadt eine Erfolgsgeschichte nicht alltäglicher Art. Allerdings gibt es Schattenseiten. „Wir finden nur schwer Auszubildende“, betont Jana Leßmann.

Schöne Zähne sind für immer mehr Menschen nicht nur Ausdruck von Gesundheit und Vitalität. Für Jana Leßmann sind sie auch eine Frage des Stils.

Le-GoDent bietet neben allen klassischen Formen des Zahnersatzes unter anderen Implantate aller gewünschten Systeme, individuelle Verblendtechniken, Veneer-Technik, Totalprothetik, Lasertechnik, Schienentherapie, Bleachingschienen sowie Schnarchschutz an.

Das Unternehmen wurde 2004 gegründet und hat heute 19 Mitarbeiter.

Zwar kann sie am Montag einen neuen angehenden Zahntechniker begrüßen. „Letztes Jahr haben wir aber niemanden gefunden. Geschick und Leistung sind wichtige Voraussetzung für den Beruf.“

Der ist die Erfüllung für die junge Frau, die 2004 mit der ganzen Familie ein Wagnis eingegangen ist. Beim Start in die Selbstständigkeit gab es keine Kredite. „Wir haben alles private Geld zusammengenommen, auch meine Eltern“, blickt die Frau zurück, die Fluch und Segen der Branche kennt. Gute Arbeit spricht sich herum. Es gibt immer mehr Nachfragen. „Du musst einfach mitwachsen.“ Der Satz hat es in sich. Schließlich macht er deutlich, dass die Heidestädterin durchaus an einen weiteren Umzug denkt. 2008 wechselte sie vom Bürogebäude im Gadewitzer Weg in die obere Etage des Gräfenhainichener Sparkassengebäudes. Sie ist zufrieden dort. „Aber vielleicht kommt nun die Zeit, über eine eigene Immobilie nachzudenken.“ Vieles ist möglich im Unternehmen, das sich zum anerkannten Experten in Sachen Vollkronen, Implantate und Veneers entwickelt hat. Der Zahn soll dem Menschen keine Last sein. „Ich kann keine Brücke verkaufen, die aussieht wie ein Gartenzaun. So etwas möchte doch niemand tragen“, erklärt Jana Leßmann und bricht eine Lanze für ihre Mitarbeiter. 19 Leute vom Azubi über die Fahrer bis zum Meister haben ihren klaren Zuständigkeitsbereich. Jede Arbeit wird genau dokumentiert. Qualität ist ein Muss. „Wir haben uns zertifizieren lassen. Damit ist der Anspruch an die Arbeit noch höher.“ Die Chefin schaut und prüft genau. Nicht immer ist alles Gold, was glänzt. Nicht jeder Gebissabdruck ist optimal. Manchmal braucht es Nachbesserungen bei der Zahnfarbe. „Ich bin immer auf Achse, schaue bei den Ärzten vorbei, bespreche viele Sachen vor Ort.“

Der zusätzliche Aufwand zahlt sich offensichtlich aus. Le-GoDent arbeitet heute mit Kunden in der Heide, Bitterfeld-Wolfen, Dessau, Wittenberg, Halle und Leipzig zusammen. Über Jahre ist das Vertrauen gewachsen. „Gerade am Anfang haben wir uns aber richtig durchbeißen müssen. Das war schwer.“ Jana Leßmann hat den Schritt in die Selbstständigkeit dennoch nie bereut. Sie geht auf im Job, den sie sehr genau nimmt.

Sandrina Pfuhl, Katrin Röder und Justine Schaubeck arbeiten an Kronen und Brücken. Alles sieht perfekt aus. Dennoch wird jedes Stück genau geprüft, bevor es das Labor verlässt. „Ausgangskontrolle“, sagt die Chefin. Obwohl sie mit Zahnersatz ihr Geld verdient, hat sie einen Tipp parat. „Behalten sie so lang wie möglich die eigenen Zähne.“ (mz)