Eisleber Busbahnhof

Eisleber Busbahnhof: Am Klosterplatz beginnt Sanierung

eisleben/MZ - Am Eisleber Klosterplatz soll Mitte März der Startschuss für umfangreiche Bauarbeiten gegeben werden. Vorausgesetzt, so schränkt Stadtsprecher Maik Knothe ein, das Wetter spiele mit.

Von ronald dähnert 26.02.2013, 18:33

Am Eisleber Klosterplatz soll Mitte März der Startschuss für umfangreiche Bauarbeiten gegeben werden. Vorausgesetzt, so schränkt Stadtsprecher Maik Knothe ein, das Wetter spiele mit.

Seit Jahren schon steht der Umbau des Klosterplatzes, der gleichzeitig Busbahnhof ist, auf der Tagesordnung. Jetzt wird der erste Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Zunächst geht es um den hinteren Bereich des Platzes, von der Freistraße aus gesehen. Baugebiet wird das Areal ab Steinkopfstraße Nummer 7 bis hin zur Einmündung Klosterstraße, auf beiden Seiten des begrünten Mittelstreifens. Laufen die Arbeiten planmäßig, soll „alles bis zur Wiese abgeschlossen sein“, so Knothe. Damit wäre der erste Bauabschnitt fertig, in den nächsten Jahren würden weitere folgen.

Nach Knothes Worten ist der Mitte März beginnende Abschnitt nur etwa ein Viertel des gesamten Vorhabens, bei dem in den nächsten Jahren auch der grundlegende Umbau des Busbahnhofes eine Rolle spielen wird.

Neben den Straßenbauarbeiten gehe es beim ersten Abschnitt hauptsächlich um die Verlegung von Regenwasserleitungen. So wird zum Beispiel ein Staukanal für das Regenwasser unter die Erde gelegt, der einen Durchmesser von zwei Metern hat. Auf dem Platz wird es notgedrungen auch Veränderungen geben. So müssen die Bäume weichen, die in der Mitte der Steinkopfstraße stehen. Dafür soll es laut Knothe Ersatzpflanzungen geben.

Im Laufe des Baus solle es auch Vollsperrungen der Fahrbahnen geben, die aber aktuell bekanntgegeben werden, so Knothe. Für den Busverkehr, der nicht mehr über den Klosterplatz geführt werden kann, sollen zwei Ersatzhaltestellen in der Freistraße eingerichtet werden.

Bereits 2008 wurde der Umbau im Stadtrat und in den Ausschüssen durchgespielt. Favorisiert wurde die Variante, bei der der nördliche Teil der Steinkopfstraße keine direkte Anbindung mehr zur Freistraße hat. Sämtlicher Verkehr muss aus der Freistraße kommend die erste Einfahrt zum Klosterplatz nehmen. Nicht zuletzt wurde davon ausgegangen, dass die Freistraße zwischen Klosterplatz und Freistraßentor keine Einbahnstraße mehr sein wird.