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Chemie-Unternehmen aus Amsdorf 200-Millionen-Investition: Wie Romonta sich schrittweise von der Kohle verabschiedet

Der Wachshersteller Romonta aus Amsdorf investiert kräftig: Die Braunkohle wird bei der Energieversorgung ersetzt, die eigene Förderung reduziert und ein Industriepark geschaffen.

Von Steffen Höhne 16.01.2026, 17:44
 Der Montanwachshersteller Romonta ist einer der größten Industriebetriebe in Mansfeld-Südharz.
Der Montanwachshersteller Romonta ist einer der größten Industriebetriebe in Mansfeld-Südharz. Foto: Simon Kremer/dpa

Amsdorf/MZ. - Die Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt kämpft aktuell mit Absatzrückgängen und Investitionen werden aufgeschoben. Die Kohlechemiefirma Romonta setzt dagegen ein umfangreiches Innovations- und Investitionsprogramm um. Der weltweit größte Montanwachs-Hersteller aus Amsdorf (Mansfeld-Südharz) will den Einsatz von Kohle zurückfahren und investiert in grüne Technologien. Zudem soll ein Industriepark für Neuansiedlungen von Unternehmen geschaffen werden. MZ-Wirtschaftsredakteur Steffen Höhne sprach mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Karl Gerhold und Geschäftsführer Christian Jäschke über die Pläne.