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Schwerer Unfall in der Nacht Transporter kollidieren auf A9 bei Dessau - Hoher Sachschaden und Fahrzeugteile auf 150 Metern

Die Autobahn 9 war in der Nacht zum Donnerstag zwischen Dessau-Ost und Vockerode zwei Stunden voll gesperrt.

12.02.2026, 10:43
Feuerwehr und Polizei waren in der Nacht auf der A9 im Einsatz.
Feuerwehr und Polizei waren in der Nacht auf der A9 im Einsatz. Symbolfoto: IMAGO/Andre März

Dessau/MZ. - In der Nacht zum Donnerstag, 12. Februar, hat es auf der A9 bei Dessau einen schweren Unfall gegeben. Die Autobahn war etwa zwei Stunden voll gesperrt.

Der Unfall ereignete sich gegen 2.25 Uhr zwischen den Anschlussstellen Dessau-Ost und Vockerode in Fahrtrichtung Berlin. Nach Angaben vom Zentralen Verkehrs- und Autobahndienst in Dessau hat ein 27-Jähriger mit seinem Renault-Kleintransporter den linken Fahrstreifen der A9 befahren und dann zu spät bemerkt, dass ein 58-Jähriger seinen Iveco-Kleintransporter abbremste. Es kam zu einem Auffahrunfall, in dessen Folge der Iveco gegen die Mittelleitplanke geschleudert wurde.

Der 27-jährige Fahrer wurde leicht verletzt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde die A 9 in Fahrtrichtung Berlin von 2.40 Uhr bis 4.35 Uhr voll gesperrt. Nach Angaben der Polizei entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 40.000 Euro, die Feuerwehr schätzte diesen auf 60.000 Euro.

Die Feuerwehr war ebenfalls angefordert worden und rückte mit vier Fahrzeugen und zehn Kameraden aus. Die Feuerwehrleute leuchteten die Einsatzstelle aus und reinigten die Autobahn auf einer Länge von 150 Metern von Fahrzeugteilen. Diese waren über alle Fahrspuren verteilt.

Die Feuerwehr hatte große Schwierigkeiten, die Einsatzstelle zu erreichen. „Durch den Rückstau und die fehlende Rettungsgasse ist wertvolle Zeit verloren gegangen“, kritisierte Einsatzleiter Sven Dannenberg. Der erinnert noch einmal daran, bei einem Stau immer eine durchgängige und dauerhafte Rettungsgasse zu bilden.