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  7. Sabotage auf Maisfeld: Polizei ermittelt wegen Metall an Pflanzen

„Fremdkörperalarm“ Sabotage auf Feld nördlich von Dessau - Unbekannte binden Metallteile an nicht geernteten Maispflanzen

In Gödnitz bei Zerbst sollte ein Maisfeld geerntet werden. Dann macht der Fahrer eines Mähdreschers eine seltsame Entdeckung.

Aktualisiert: 30.08.2025, 16:45
In Gödnitz bei Zerbst im Landkreis Anhalt-Bitterfeld sollte ein Maisfeld abgeerntet werden. Doch offenbar gab es einen Fall von Sabotage.
In Gödnitz bei Zerbst im Landkreis Anhalt-Bitterfeld sollte ein Maisfeld abgeerntet werden. Doch offenbar gab es einen Fall von Sabotage. Foto: imago/Martin Bäuml Fotodesign

Gödnitz/MZ. - In Gödnitz bei Zerbst im Landkreis Anhalt-Bitterfeld haben unbekannte Täter versucht, eine Maisernte zu sabotieren. Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchter Sachbeschädigung an landwirtschaftlichen Maschinen aufgenommen.

Im Zuge von Mäharbeiten an einer größeren Maisfläche bei Gödnitz war dem Fahrer eines Mähdreschers aufgefallen, dass die Maschine mehrfach hintereinander einen „Fremdkörperalarm“ im Mähwerk auslöste. Dabei wurden jedes Mal metallische Gegenstände entdeckt.

Metallteile gezielt an Pflanzen gebunden - Ermittlungen wegen versuchter Sabotage

Bei einer anschließenden fußläufigen Absuche des Feldes stellte der Mann fest, dass unbekannte Täter diverse metallische Gegenstände an die noch nicht geernteten Maispflanzen gebunden hatten.

Hierdurch sollte die Ernte vermutlich behindert oder ein hoher Sachschaden an den Fahrzeugen herbeigeführt werden. Hinweise auf den oder die Täter sind nicht bekannt. Die Hintergründe sind unklar.