LaGa 2022

Landesgartenschau 2022: Haseloff: „Das Ergebnis ist plausibel“

Dessau - Die Entscheidung ist gefallen - gegen Dessau-Roßlau: Die Landesgartenschau 2022 (LaGA) wird in Bad Dürrenberg stattfinden. Das hat Sachsen-Anhalts Landesregierung am Dienstag beschlossen und ist damit der Empfhelung der Auswahlkommission ...

Die Entscheidung ist gefallen - gegen Dessau-Roßlau: Die Landesgartenschau 2022 (LaGA) wird in Bad Dürrenberg stattfinden. Das hat Sachsen-Anhalts Landesregierung am Dienstag beschlossen und ist damit der Empfhelung der Auswahlkommission gefolgt.

„Wir haben uns dem Votum der Jury uneingeschränkt angeschlossen, weil das Ergebnis plausibel ist", sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) in einer Begründung. „Bad Dürrenberg wird ein wunderbarer Gastgeber sein, so wie es die Stadt schon einmal vor Jahrzehnten war."

Aber auch die Plätze 2 bis 4 hätten, so Haseloff, interessante Vorschläge gemacht. „Da gibt es Projektteile, die es wert sind, auch ohne Landesgartenschau verwirklicht zu werden. Da werden das Wirtschafts- und das Raumordnungsministerium behilflich sein. Deshalb spreche ich nicht von Verlierern.“

„Dürrenbrg hat das fachlich beste Konzept vorgelegt", sagte Umweltministerium Claudia Dalbert (Grüne). „Wir glauben, dass wir dort einen Strahlpunkt für unser Land erleben werden."

LaGa 2022: Die Bewerbung von Dessau-Roßlau fand keine Mehrheit

Dessau-Roßlau hatte bis zuletzt hinter den Kulissen für die eigene Bewerbung gekämpft- und nicht zuletzt auf Ministerpräsident Haseloff gehofft, der in Dessau-Roßlau seinen Wahlkreis hat. Vergeblich. Obwohl die Stadt Dessau-Roßlau zuletzt von der teuren Absenkung der Ludwigshafener Straße abgerückt war, fand die Bewerbung keine Mehrheit. Das Konzept wurde als zu teuer eingeschätzt.

Dessau-Roßlau ist damit zum zweiten Mal mit einer Bewerbung für die Ausrichtung einer Landesgartenschau gescheitert. 2007 unterlag man Aschersleben. (mz)