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Empörung in Bitterfeld-Wolfen Protestaktionen gegen den Sperrvermerk für Demokratie-Mittel - Vereine und Akteure machen Druck

Die Entscheidung des Stadtrats von Bitterfeld-Wolfen, die Mittel des Programms „Demokartie leben“ auf Eis zu legen, sorgt für wachsende Kritik. 37 Vereine und Akteure fordern in offenem Brief die Freigabe des Geldes. Vor Ratssondersitzung ist eine Mahrwache geplant. Was die AfD dazu sagt.

Von Frank Czerwonn 17.01.2026, 14:00
Vor dem Rathaus in Wolfen soll eine Mahnwache vor der Ratssitzung stattfinden. Damit wird ebenso wie in einem offenen Brief gefordert, den Sperrvermerkt aufzuheben und die Mittel des Bundesprogramms freizugeben.
Vor dem Rathaus in Wolfen soll eine Mahnwache vor der Ratssitzung stattfinden. Damit wird ebenso wie in einem offenen Brief gefordert, den Sperrvermerkt aufzuheben und die Mittel des Bundesprogramms freizugeben. (Foto: Frank Czerwonn)

Wolfen/MZ. - Vor der Ratssondersitzung am kommenden Mittwoch zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ haben sich 37 Vereine und Akteure der Zivilgesellschaft aus Bitterfeld-Wolfen und der Region mit einem offenen Brief an den Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen gewandt. Darin fordern sie die Aufhebung des von der AfD-Fraktion eingebrachten Sperrvermerks, durch den derzeit die Bundesmittel dieses Programms blockiert werden. Das teilt das Netzwerk „Zukunft. Miteinander gestalten“ mit, das zudem zu einer Mahnwache vor der Ratssitzung aufruft. Diese beginnt am 21. Januar um 18.30 Uhr vor dem Rathaus Wolfen.