Nach 28 Jahren

Nach 28 Jahren: Aus für die Zeitschrift „Ferienland Dübener Heide“ beschlossen

Bad Büben - Seit 28 Jahren hat die Zeitschrift „Ferienland Dübener Heide“ interessante Hinweise und Tipps für einen Besuch im Nachbarkreis und der Heide gegeben. Jetzt wird das Blatt eingestellt. Die letzte der insgesamt 115 Auflagen zeigt noch einmal auf, was man in dieser Region auch im Winter erleben ...

Von Michael Maul 07.12.2020, 14:20

Seit 28 Jahren hat die Zeitschrift „Ferienland Dübener Heide“ interessante Hinweise und Tipps für einen Besuch im Nachbarkreis und der Heide gegeben. Jetzt wird das Blatt eingestellt. Die letzte der insgesamt 115 Auflagen zeigt noch einmal auf, was man in dieser Region auch im Winter erleben kann.

„Über ein Vierteljahrhundert ,Ferienland Dübener Heide’ geht mit dieser Winterausgabe 2020 zu Ende“, schreibt Hans Kohlmetz, der als Chefredakteur das Blatt die ganzen Jahre hindurch zu einem interessanten Wegweiser in die Heide gemacht hat. Dabei hatte er neben Heike Nyari, die 28 Jahre lang als freie Mitarbeiterin tätig war, auch einen Stab mit Anzeigenberatern zur Seite, welche die Möglichkeiten der Kunden als Gaststätten, Museen oder Freizeiteinrichtungen abgebildet haben.

Fast zwei Millionen Exemplare seien es gewesen, so Kohlmetz, welche die Schönheiten der Dübener Heide in die Haushalte getragen hätten. „Mit diesen zwei Millionen gaben wir Besuchern, Urlaubern, Kurpatienten und auch Einheimischen ein Blatt in die Hand, das sie in den Naturpark Dübener Heide und die Goitzschelandschaft sowie die Elbe- und Muldeaue führte“, schreibt Kohlmetz in seinem letzten Grußwort. Es seien auch die unzähligen Radwanderer gewesen, die auf die Anregungen im Blatt spezielle Reiseziele ausgesucht hätten, so der Chefredakteur.

„Mehr als 20 Redaktionsmitglieder haben in wechselnder Besetzung über all die Jahre hinweg mit unermüdlichem Engagement die Zeitung getragen“, weiß Hans Kohlmetz. Aber auch die vielen Inserenten sowie die Kommunen möchte er zum Schluss nicht vergessen, ohne die eine so erfolgreiche Zeitung über einen so langen Zeitraum nicht zu realisieren gewesen wäre. (mz)