Bundestagswahlkreis 71 Anhalt

Bürgermeisterwahl treibt Beteiligung im Altkreis Bitterfeld hoch

In Sandersdorf-Brehna sorgt die parallel durchgeführte Wahl für das Bürgermeister-Amt für eine besonders hohe Wahlbeteiligung.

Aktualisiert: 26.09.2021, 20:05
Durch die parallel stattfindende Bürgermeisterwahl in Sandersdorf-Brehna ist hier in Zscherndorf die Wahlbeteiligung hoch.
Durch die parallel stattfindende Bürgermeisterwahl in Sandersdorf-Brehna ist hier in Zscherndorf die Wahlbeteiligung hoch. Foto: André Kehrer

Bitterfeld/Sandersdorf/CZE/MZ - Im Altkreis Bitterfeld läuft die Wahl zum neuen Bundestag bislang ohne Probleme. Im Vergleich zur Landtagswahl lag die Wahlbeteiligung im gesamten Wahlkreis 71 Anhalt um 14 Uhr höher. Das teilt der Kreiswahlleiter René Rosenfeldt mit.

In Sandersdorf-Brehna sorgt die parallel durchgeführte Wahl für das Bürgermeister-Amt für eine besonders hohe Wahlbeteiligung. Im Wahlkreis 71 haben bis 14 Uhr 33,4 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben.

Zur Landtagswahl im Juni waren es zu diesem Zeitpunkt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld erst 29,9 Prozent – wobei der Bundestags-Wahlkreis größer als der Landkreis ist. Im Vergleich zum gesamten Land Sachsen-Anhalt hinkt der Wahlkreis Anhalt allerdings etwas hinterher. Hier betrug die durchschnittliche Wahlbeteiligung um 14 Uhr 36,7 Prozent.

In Sandersdorf-Brehna dagegen haben sich bereits am Vormittag schon viele Wahlberechtigte auf den Weg in die Wahllokale gemacht, um einerseits den neuen Bundestag zu wählen und andererseits zu entscheiden, wer auf Andy Grabner als Bürgermeister oder Bürgermeisterin folgt.

In Sandersdorf-Brehna wird entschieden, wer Nachfolger von Andy Grabner wird

Vier Kandidaten haben sich beworben. Zu größeren Wartezeiten vor den Wahllokalen hat die Doppelwahl laut Stadtwahlleiterin Sabine Montag zwar nicht geführt, doch liegt die Wahlbeteiligung mit 43,14 Prozent deutlich über dem Durchschnitt im Wahlkreis.

Die höchste Wahlbeteiligung gab es bis 14 Uhr übrigens im kleinsten Wahllokal der Kommune: In Heideloh hatten 53,3 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben. Deutlich angestiegen im Vergleich zur Landtagswahl vom Mai ist auch in Sandersdorf-Brehna der Anteil der Briefwähler.

Mit 3.102 Briefwählern hatten ein Viertel aller Wahlberechtigten zur Bundestagswahl diesen Weg der Stimmabgabe gewählt. „Das sind so viele wie noch nie“, sagte Montag. Die Wahllokale sind noch bis 18 Uhr geöffnet.