Straßenname

Neumarkt in Alsleben heißt künftig „Neumarkt am Wehr“

Platz gegenüber dem Rathaus erhält richtigen Namen.

Von Susanne Schlaikier 22.09.2021, 16:00 • Aktualisiert: 22.09.2021, 16:11
Der Neumarkt heißt künftig ?Neumarkt am Wehr?.
Der Neumarkt heißt künftig ?Neumarkt am Wehr?. Foto: Pülicher

Alsleben/MZ - Noch ist der Neumarkt in Alsleben nicht saniert. Aber immerhin steht schon fest, wie er künftig heißen soll: Der Platz gegenüber dem Rathaus wird in Zukunft als „Neumarkt am Wehr“ bezeichnet. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung abgesegnet.

Zuvor hatten schon der Kultur- und auch der Hauptausschuss darüber beraten. Lars Langenberg (CDU) begrüßte den Vorschlag. Die Bezeichnung sei eindeutig, meinte er. Und auch Bürgermeister Alexander Siersleben (CDU) hält den Namen für gut, denn darin sei auch der Bezug zum Wasser, zur Saale, enthalten. Daniel Wernecke (parteilos) ist eher skeptisch. „Das wird immer der ’Neumarkt’ bleiben. Der Name hat sich schon etabliert.“ Nachdem der offizielle Name nun feststeht, muss der Platz, der nicht bebaut und nicht befestigt ist, nun nur noch schön gemacht werden. Die Pläne dafür wurden auch schon vorgestellt. Derzeit laufe das Vergabeverfahren, informiert Bürgermeister Siersleben. Die Elektroleistungen wurden inzwischen auch vergeben, nun müsse noch eine Firma gefunden werden, die die Tiefbau- und Pflasterarbeiten übernimmt. „Es ist wie überall derzeit nicht so einfach, eine Baufirma zu finden“, sagt Siersleben. Ob mit den Bauarbeiten in diesem Jahr noch begonnen werden kann, hängt nun also zum einen davon ab, ob sich noch eine Firma findet. Zum anderen aber auch von den Witterungsverhältnissen. Es habe schon viele sehr milde Winter gegeben, in denen gearbeitet werden konnte, so der Bürgermeister. Sollte es aber wieder einen so kalten und schneereichen Winter wie zuletzt geben, werden sich die Arbeiten noch verzögern.

Der Platz soll gepflastert werden, bekommt eine Beleuchtung und eine Entwässerung. Es soll Parkplätze für Autos und Stellplätze für Fahrräder geben und ein Rasen wird angelegt. Fast 500.000 Euro werden über den Fluthilfefonds gefördert.

Im Bauausschuss war darüber hinaus angeregt worden, Paten für Bäume und Sitzmöbel zu suchen, damit der Platz in Zukunft noch attraktiver für Besucher und Einheimische wird.