Heimatfest in Güntersberge

Heimatfest in Güntersberge: Erst Sport, dann gab's Spaß

Güntersberge/MZ. - Frisch abgekreidetwartete der Sportplatz auf die Aktiven. RoswithaPleschka ist Mitglied des WSV Güntersberge,der bereits zum fünften Mal das Stadtsportfestals einen Höhepunkt des jährlichen Heimatfestesorganisiert. Sie begrüßte mit einem fröhlichen"Guten Morgen" Sportler und Zuschauer undfreute sich, dass trotz früher Morgenstundeund Ferienzeit so viele gekommen waren. DerSpaß steht beim Stadtsportfest im Vordergrund.Neben "ordentlichen" Sportarten, wie Volleyball,Fußball und Kegeln, standen auch so kurioseDisziplinen wie, Gummistiefelweitwurf, Dreibeinlaufund Rückwärtsweitsprung, auf dem Plan. Sportarten,die jedem altehrwürdigen IOC-Mitglied nurein Kopfschütteln abnötigen würden, die aberumso mehr für gute Laune bei Aktiven und Zuschauernsorgten. Bei allem Spaß galten auch dabeidie olympischen Maxime: schneller, höher,weiter! Beim Gummistiefelweitwurf hält DenisMüller den "olympischen" Stadtsportfest -Rekord."Aber in diesem Jahr soll der Rekord fallen,das haben sich einige Herausforderer vorgenommen",erzählt Roswitha Pleschka. Kurze Zwischenfragean die Kampfrichter - "Es sieht nicht danachaus. Denis führt auch heute die Wertung mit35 Metern an." Übrigens keine leichte Aufgabe,die "gummige" Fußbekleidung in geordnete Wurfbahnenzu bringen, das Ding ist halt nicht zum Werfengemacht. Die Erfahrung, dass vieles leichtergesagt als getan ist, machten auch einigebeim Dreibeinlauf. Die eigenen zwei Beinekoordinieren - in Ordnung, aber an einen Partnergefesselt und auf drei Beine gestellt? Dahatten vor allem die Zuschauer ihren ...

Von Simone Fromm 22.07.2001, 17:59

Frisch abgekreidetwartete der Sportplatz auf die Aktiven. RoswithaPleschka ist Mitglied des WSV Güntersberge,der bereits zum fünften Mal das Stadtsportfestals einen Höhepunkt des jährlichen Heimatfestesorganisiert. Sie begrüßte mit einem fröhlichen"Guten Morgen" Sportler und Zuschauer undfreute sich, dass trotz früher Morgenstundeund Ferienzeit so viele gekommen waren. DerSpaß steht beim Stadtsportfest im Vordergrund.Neben "ordentlichen" Sportarten, wie Volleyball,Fußball und Kegeln, standen auch so kurioseDisziplinen wie, Gummistiefelweitwurf, Dreibeinlaufund Rückwärtsweitsprung, auf dem Plan. Sportarten,die jedem altehrwürdigen IOC-Mitglied nurein Kopfschütteln abnötigen würden, die aberumso mehr für gute Laune bei Aktiven und Zuschauernsorgten. Bei allem Spaß galten auch dabeidie olympischen Maxime: schneller, höher,weiter! Beim Gummistiefelweitwurf hält DenisMüller den "olympischen" Stadtsportfest -Rekord."Aber in diesem Jahr soll der Rekord fallen,das haben sich einige Herausforderer vorgenommen",erzählt Roswitha Pleschka. Kurze Zwischenfragean die Kampfrichter - "Es sieht nicht danachaus. Denis führt auch heute die Wertung mit35 Metern an." Übrigens keine leichte Aufgabe,die "gummige" Fußbekleidung in geordnete Wurfbahnenzu bringen, das Ding ist halt nicht zum Werfengemacht. Die Erfahrung, dass vieles leichtergesagt als getan ist, machten auch einigebeim Dreibeinlauf. Die eigenen zwei Beinekoordinieren - in Ordnung, aber an einen Partnergefesselt und auf drei Beine gestellt? Dahatten vor allem die Zuschauer ihren Spaß.

Magnet für die Kinder war die riesige Hüpfburg,die eigentlich ein "aufgeblasener" Hindernisparcourswar. Jeweils zwei Kinder traten gegeneinanderund gegen die unerbittlichen Stoppuhren an.Die Schnellsten brauchten knapp zwölf Sekundenfür den wackligen Parcours. Unter die einheimischenKinder hatten sich inzwischen Kinder aus demKinder- und Erholungszentrum gemischt, dieam diesjährigen "Multikulturellen Camp" teilnehmen.Einziger vierbeiniger Zuschauer an der Hüpfburgwar Hund Mäxi, der aufmerksam die Kinder beobachtete,die Schuhe und Jacken ablegten und sich dannins luftige Vergnügen stürzten. Irgendwiehätte er da auch gerne mitgemacht! Aber außerder Leine konnte er nichts ablegen. Also unterzoger im feuchten Rasen sein Fell einer ausgiebigenPflege - und dann ab ins Vergnügen! Nichtganz. Weiter als mit den Vorderbeinen wagteer sich doch nicht auf das wacklige Ding.

Für alle, denen der Kampf gegen Stoppuhr undMaßband zu anstrengend war, die sich abertrotzdem sportlich betätigen wollten, hatteder Harzclub eine Wanderung organisiert. AmNachmittag wurden auf dem Festplatz Pokaleund Urkunden vergeben. Auch die Gewinne ausder Tombola wurden an Mann, Frau und Kindgebracht. Und damit übergab der WSV Güntersbergeden symbolischen Staffelstab an die Stadtverwaltung,die den "gemütlichen" Teil des Heimatfestesauf die Beine stellte. Mit Tanz und einemShowprogramm klang der Sonnabend beschwingtaus. Und auch am Sonntag war Gemütlichkeitangesagt - Frühschoppen mit Blasmusik, Zaubershowund Kuchenbasar. Mit Harzer Folklore klangdas Heimatfest Güntersberge 2001 aus.