Trading für Anfänger

Trading für Anfänger: Im Börsenhandel mit Aktien Geld verdienen

Was Gelddinge betrifft, sind die Deutschen dafür bekannt, eher Anlagen mit geringem Risiko für Ihr Erspartes zu bevorzugen. Sparguthaben und Festgeldkonten sind als Anlegeformen hierzulande sehr beliebt. Doch mit den Niedrigzinsen, welche die Federal Reserve und auch die Europäische Zentralbank seit Jahren propagieren, tendieren die Erträge gegen null und fallen angesichts der Inflation sogar ins Negative. Geld wird also verbrannt und wer für das Alter vorsorgen möchte, muss sich mittel- bis langfristig anderen Optionen ...

07.10.2020, 12:30

Was Gelddinge betrifft, sind die Deutschen dafür bekannt, eher Anlagen mit geringem Risiko für Ihr Erspartes zu bevorzugen. Sparguthaben und Festgeldkonten sind als Anlegeformen hierzulande sehr beliebt. Doch mit den Niedrigzinsen, welche die Federal Reserve und auch die Europäische Zentralbank seit Jahren propagieren, tendieren die Erträge gegen null und fallen angesichts der Inflation sogar ins Negative. Geld wird also verbrannt und wer für das Alter vorsorgen möchte, muss sich mittel- bis langfristig anderen Optionen suchen.

Eine gute Möglichkeit bietet der Börsenhandel. Dieser wird in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung immer interessanter, kann man doch – ein schnelles Internet vorausgesetzt – von zu Hause aus am Börsengeschehen partizipieren. Sicherlich sollte das nicht blauäugig angegangen werden und eine gewisse Vorbereitung auf das Unterfangen ist Voraussetzung dafür, erfolgreich an der Börse zu traden (handeln).

Wie kann sich eine Trading-Ausbildung angeeignet werden?

Zwar ist das Geschäft mit Wertpapieren kein Hexenwerk, aber es gilt weder als Ausbildungsberuf noch bieten Universitäten Studiengänge an. Wer Trader werden will, der findet jedoch schnell Online-Kurse und Ratgeber wie trading-fuer-anfaenger.de, mit denen das kleine Börseneinmaleins gelernt werden kann. Wer dann noch ein bisschen einschlägige Literatur wälzt, kann sich in kurzer Zeit das nötige Handwerkszeug aneignen, um sein Einkommen vom heimischen Schreibtisch aus zu verbessern.

Doch mit den theoretischen Grundlagen allein kommt man auch beim Trading nicht ans gewünschte Ziel. Man sollte nicht der Illusion verfallen, innerhalb kürzester Zeit reich zu werden. Trading ist Arbeit und wer die Vorstellung hat, vom Sofa aus direkt viel Geld zu verdienen, wird schnell auf dem Boden der Tatsachen landen. Analytisches Denken, Disziplin und das automatisierte Handling des Handwerkszeugs sind auch hierbei Grundlage zum Erfolg.

Die ersten Schritte zum Trader

Trading meint das relativ kurzfristige Handeln von Werten innerhalb von Sekunden, Minuten, Stunden und Tagen. Selten werden Positionen länger als zwei Wochen gehalten. Wenn das der Fall ist, wird vom Investieren gesprochen. Bei beiden Arten des Börsenhandels bedarf es eines Brokers. Nur dieser hat eine Zulassung zum direkten Börsenhandel. Der Broker kann die Hausbank sein oder eine andere Institution, heutzutage wählt man aber in der Regel einen Online-Broker. Diesen gilt es sorgfältig auszuwählen, wird doch das Depotkonto bei ihm eröffnet und Kaufanweisungen, Gebühren, Beratung und Abrechnungen laufen direkt über ihn. Als Tipp sei hier genannt, sich mit einem Demokonto ein Probetraining zu genehmigen. Hierbei wird noch nicht mit echtem Geld gehandelt, aber Übung macht bekanntlich den Meister.

Wer an der Börse tätig sein möchte, sollte die beiden wichtigsten Instrumente beherrschen. Zum einen ist das die Fundamentalanalyse. Bei dieser werden langfristige Daten über die Firmen berücksichtigt, aber auch politische Veränderungen, Naturkatastrophen und sonstige globale Ereignisse fließen in die Beurteilung mit ein.

Dem gegenüber steht die Chartanalyse. Hierbei wird nur die vergangene Kursentwicklung der einzelnen Anlageoption betrachtet. Es wird davon ausgegangen, dass alle Rahmenbedingungen eingepreist sind und es wird einzig und allein nach Trends bewertet. The trend is your friend beschreibt kurz und bündig, dass der Trader erkennen muss, wann ein Aufwärts- oder ein Abwärtstrend vorliegt, um seine Positionen erfolgreich zu setzen. Und so ist für ihn die Chartanalyse das entscheidende Instrument, wobei es sicherlich nicht schaden kann, auch die fundamentalen Daten im Hinterkopf zu behalten.

Strategie entwickeln und durchhalten

Mit der Zeit gewinnt der Neuling Erfahrungswerte und muss nun versuchen, seine eigene Strategie zu entwickeln. Es gibt dafür keine Allgemeinregel. Jeder Fall ist anders gelagert. Die Kapitalbasis gibt sicherlich Anhaltspunkte, aber auch das Risikomanagement beurteilt jeder auf seine Weise. Dazu besagt eine Grundregel, nie mehr als zehn Prozent seines Kapitals auf einen Trade zu setzen. Sogenannte stop-orders, mit denen Verluste eingegrenzt werden können, gestalten die persönliche Strategie mit.

Über eines ist man sich in Tradingkreisen allerdings einig: Wer einmal eine Strategie entwickelt hat, sollte sie dann auch durchhalten. Ansonsten ist die Gefahr groß, Trends zu verpassen, Panikverkäufe zu veranlassen und Gewinnchancen zu übersehen.