"In aller Freundschaft"-Fans sauer "Reicht mit den Rauswürfen!" Aus für IaF-Star Annett Renneberg: Darum muss Maria Weber sterben
Die Arzt-Serie "In aller Freundschaft" gehört zu den beliebtesten Seifenopern der ARD. In Folge 1125 erfuhr Prof. Dr. Maria Weber (Annett Renneberg) von einer unheilbaren Krankheit. Wie die Fans auf das Serien-Aus der Schauspielerin reagieren.

Leipzig/DUR – Seit neun Jahren ist Annett Renneberg ein wichtiger Teil der ARD-Serie "In aller Freundschaft". In der Sachsenklinik verkörpert sie die Herzspezialistin Prof. Dr. Maria Weber. Doch dies scheint nicht mehr lange so zu sein: Ihre Figur erfuhr jüngst von einer unheilbaren Krankheit.
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Horror-Diagnose für "IaF"-Ärztin: Prof. Dr. Maria Weber hat unheilbaren Hirnhauttumor
In der Folge 1125 diagnostizierte Dr. Lilly Phan (Mai Duong Kieu) bei ihrer ehemaligen Kollegin Prof. Dr. Maria Weber einen unheilbaren Tumor. Dieser hat bereits ihren Hirnstamm infiltriert und sei inoperabel.
Gegenüber ihrem Kollegen und Freund Dr. Ilay Demir (Tan Çağlar) äußert Maria den Wunsch, ihn in ihrer Patientenverfügung einzusetzen. Wenn es ernst werde, solle er für sie entscheiden, obwohl eigentlich ihr Lebensgefährte Dr. Kai Hoffmann (Julian Weigend) der Richtige dafür wäre.
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Maria entscheidet sich gegen eine Behandlung und will niemandem zur Last fallen. Ihrem Partner Kai, dem Vater des gemeinsamen vierjährigen Sohnes Emil, verschweigt sie die Diagnose.
Doch in den kommenden Folgen ahnt dieser, dass Maria etwas vor ihm verheimlicht. Für den Chirurgen wird es der zweite schwere Schicksalsschlag nach dem Unfalltod seines sechsjährigen Sohnes.
"In aller Freundschaft"-Star wurde aus Serie geschrieben
Bereits am 11. Februar bestätigte Schauspielerin Annett Renneberg auf Instagram ihr Serien-Aus. Auf ihrem Instagram-Account schreibt die Schauspielerin: "Es ist wirklich ernst. Es wird keine Heilung für Maria geben."
In dem Beitrag wird klar, dass die 47-Jährige "In aller Freundschaft" verlassen und nur noch in wenigen Folgen als TV-Ärztin Prof Dr. Maria Weber zu sehen sein wird.
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Nach insgesamt neun Jahren erwartet Renneberg damit der Serientod. Die Schauspielerin offenbarte, dass die Entscheidung der Drehbuch-Autoren auch für sie unerwartet kam. In ihrem Statement schreibt sie: "Als die Produktion mich zu Beginn des vergangenen Jahres über das Ende meines Charakters informierte, war ich überrascht, habe die neue Situation aber schnell angenommen."
So wird klar, dass ihr Ausstieg nicht freiwillig verlief. Zum Abschied der Figur erklärte die Produktionsfirma: "Langlaufende Serienformate wie 'In aller Freundschaft' unterliegen immer dynamischen Prozessen, um neue Geschichten zu ermöglichen." Dies können aus "dramaturgischen Gründen" auch eine liebgewonnene Rolle wie Prof. Dr. Maria Weber treffen.
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Serientod frustriert "IaF"-Fans: "Es reicht mir jetzt mit den Rauswürfen"
Bei den Fans von "In aller Freundschaft" gehörte Herzspezialistin Prof. Dr. Maria Weber zu den Lieblingen. Nach dem verkündeten Serien-Aus können etliche Zuschauer die Entscheidung des MDR nicht nachvollziehen.
"Oh wie schade, gerade diese Schauspielerin und Rolle hat die Serie so unglaublich bereichert. Damit wird etwas sehr Wichtiges für mich fehlen", schreibt ein User.
Ein weiterer Kommentar lautet: "Wie kann man als Redaktion nur so eine wichtige Rolle absetzen? Noch dazu eine Rolle, in der noch viel Entwicklungspotenzial stecken würde und die mit einer wunderbaren Schauspielerin besetzt ist! Eine Fehlentscheidung, unter der die Qualität der Serie leiden wird."
Auch, dass die Schauspielerin nicht selbst über ihren Ausstieg entschieden habe, sondern aus dem Drehbuch gestrichen wurde, stößt den Fans übel auf. "Kann ich absolut nicht verstehen, warum man die Rolle von Maria rausschreibt. Ich halte es für einen großen Fehler. Ich habe das Statement von Annett Renneberg gelesen und bin trotzdem sauer auf die Redaktion, hättet ihr nicht warten können, bis sie von alleine gehen möchte?"
Ein anderer wolle die Serie nun ganz boykottieren: "Tschüss 'In aller Freundschaft'. Aus Respekt vor Annett. Es reicht mir jetzt mit den Rauswürfen."