Banken

Bürgschaftsbanken haben 46.000 Unternehmen unterstützt

Von dpa
Blick auf den Schriftzug und das Logo der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH.
Blick auf den Schriftzug und das Logo der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH. Jens Wolf/zb/dpa/Archivbild

Berlin - Die ostdeutschen Bürgschaftsbanken haben in den 30 Jahren ihres Bestehens mehr als 46.000 kleine und mittlere Unternehmen unterstützt. Dadurch seien zwischen Ostsee und Erzgebirge mehr als 33 Milliarden Euro investiert und 250.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, teilten die Bürgschaftsbanken mit. Die sechs Banken feiern am 7. September ihr 30-jähriges Bestehen.

In der Zukunft gehen die Geldhäuser davon aus, stärker bei der Finanzierung von Unternehmensnachfolgen gefragt zu sein. Die Nachwendegeneration beginne nach 30 Jahren damit, ihre Betriebe in andere Hände zu übergeben. Schon jetzt handele es sich bei mehr als der Hälfte der finanzierten Existenzgründungen um Bürgschaften oder Garantieren für Unternehmensnachfolgen.

Bürgschaftsbanken gibt es in allen Bundesländern. Ihre Aufgabe ist es, Existenzgründern und bestehenden Betrieben einen Zugang zu Krediten zu ermöglichen, auch wenn diese nicht über die üblichen Sicherheiten verfügen. Die Banken übernehmen Ausfallbürgschaften und reduzieren so das Risiko der Hausbanken.