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Termin steht Gegner ist noch unklar Tom Schwarz boxt in Dessau-Roßlau: Gegner ist noch offen

Von Tim Fuhse 18.10.2018, 05:12
Der Schwergewichtler und WBO-Interconti-Champion Tom Schwarz steigt am 17. November erneut in den Ring.
Der Schwergewichtler und WBO-Interconti-Champion Tom Schwarz steigt am 17. November erneut in den Ring. imago sportfotodienst

Dessau-Roßlau - Ein kurzes Lächeln und die Antwort kommt postwendend. Was für einen Gegner er sich wünsche, bei der SES-Gala im November? „Einen guten. Jeder wünscht sich Gegner, die boxen können“, sagt Tom Schwarz abgeklärt. So einer, der würde ihm liegen.

Das mit den Pressekonferenzen hat der gebürtige Hallenser mittlerweile drauf. Die Routine ist längst da. Kein Wunder: Erst Mitte September saß Schwarz in Magdeburg hinterm Mikrofon und blickte auf seinen Kampf mit dem Mexikaner Julian Fernandez voraus. Einen K.o.-Sieg in der zweiten Runde und keine fünf Wochen später, hat er an diesem Mittwoch-Vormittag nun also im Dessau-Roßlauer Kornhaus platzgenommen.

Tom Schwarz will schnell zurück im Ring

Zwei Plätze neben Ulf Steinforth. „Es ist wichtig, dass wir dran bleiben“, sagt der SES-Promoter, „Tom ist auf sehr gutem Weg, oben anzuklopfen.“ Und deshalb steigt der Schwergewichtler und WBO-Interconti-Champion am 17. November erneut in den Ring, zwei Monate nach dem lockeren Triumph gegen Fernandez. Im Hauptkampf verteidigt Robin Krasniqi seinen EBU Europameistergurt im Supermittelgewicht gegen SES-Kollege Stefan Härtel.

Allein der Gegner für Schwarz - dieser gute Boxer, den er sich wünscht - steht noch nicht fest. „Wir sind dabei, haben wen. Die Verträge sind aber noch nicht unterschrieben“, lässt SES-Chef Steinforth durchblicken. In den nächsten Tagen werde man einen Schwergewichtler präsentieren.

Tom Schwarz mit „Heimspiel“ in Dessau-Roßlau

Und dann ist da ja noch die Stadt, in der Schwarz kämpft - Dessau-Roßlau. „Das ist praktisch ein Heimspiel für ihn“, meint Steinforth. Fast auf den Tag genau drei Jahre vor dem nun anstehenden Kampf war der heute 24-Jährige hier WBO-Junioren-Weltmeister geworden, hatte seinen ersten internationalen Titel geholt. „Mega geil. Ich freue mich sehr, hier wieder zu boxen“, kommentiert Schwarz. Zuletzt habe er sich in Bayern fit gemacht, Selbstvertrauen sei sowieso vorhanden. Trainiert wird Schwarz wieder von Dirk Dzemski, der Kurzzeit-Coach Uli Kaden ablöst.

Letzten Endes, das klingt durch, sei es dann auch gleich, wer da kommt. „Egal welcher Gegner vor mir steht - ich weiß immer, dass ich gewinne“, meint Schwarz. Wie man das eben so sagt, auf einer Pressekonferenz. Als routinierter Mann am Mikrofon. (mz)