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Handball-Bundesliga Rekordmeister Kiel erlebt Heim-Debakel gegen Gummersbach

Bundesligist THW Kiel bricht gegen Gummersbach komplett ein. Die Vertragsverlängerung eines Nationalspielers rückt daher in den Hintergrund. Derweil kommt Magdeburg einem möglichen Triple näher.

Von dpa Aktualisiert: 28.02.2026, 21:50
Ellidi Snär Vidarsson gehörte zu Gummersbachs besten Schützen.
Ellidi Snär Vidarsson gehörte zu Gummersbachs besten Schützen. Michael Hundt/dpa

Kiel - Handball-Bundesligist THW Kiel hat im Kampf um einen Champions-League-Platz einen heftigen Rückschlag erlebt und eine herbe Heimpleite kassiert. Der deutsche Rekordmeister um Nationalkeeper Andreas Wolff brach gegen den VfL Gummersbach komplett ein und musste sich mit einem 26:34 (15:14) geschlagen geben. 

Damit sind die Kieler nun Fünfter hinter dem enteilten Tabellenführer SC Magdeburg, der SG Flensburg-Handewitt, dem Titelverteidiger Füchse Berlin und dem TBV Lemgo Lippe. Dass Kiel vor der Partie die Vertragsverlängerung mit Nationalspieler Rune Dahmke bis Sommer 2028 bekanntgegeben hatte, rückte angesichts des Rückschlags in den Hintergrund. 

Die Partie in Kiel kippte nach 40 Minuten beim Stand von 18:18: Der THW verlor völlig den Faden und musste innerhalb weniger Minuten einen 0:7-Lauf hinnehmen. In dieser Phase setzte Gummersbachs DHB-Profi Miro Schluroff immer wieder Akzente. VfL-Keeper Dominik Kuzmanovic überragte mit 20 Paraden. Es war der erste VfL-Sieg in Kiel seit September 2006. 

Magdeburg deklassiert Melsungen

Derweil marschiert der SC Magdeburg fast unaufhaltsam dem Titel entgegen. Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert gewann bei der MT Melsungen mit 34:23 (15:11) und steht nun bei 42:4 Zählern. Dem SCM winkt in dieser Saison sogar das Triple: Im Pokal steht der deutsche Vorzeige-Club im Halbfinale, in der Champions League hat man das Ticket für das Viertelfinale bereits sicher.