1. MZ.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Sportmix
  6. >
  7. Darts in London: Littler nach Zoff im WM-Halbfinale - Aus für Humphries

Darts in London Littler nach Zoff im WM-Halbfinale - Aus für Humphries

Weltmeister Luke Littler nimmt Kurs auf seinen zweiten Titel bei der Darts-WM in London. Gegen den Polen Ratajski hat der 18-Jährige keine Mühe. Sein größter Rivale scheidet aus.

Von dpa Aktualisiert: 01.01.2026, 22:34
Hatte mit Ratajski keine Probleme: Weltmeister Littler.
Hatte mit Ratajski keine Probleme: Weltmeister Littler. Steven Paston/PA Wire/dpa

London - Darts-Weltmeister Luke Littler hat im ersten Spiel nach dem Zwist mit den Fans in London souverän das Halbfinale bei der WM erreicht. Der 18 Jahre alte Engländer gewann die Partie gegen den Polen Krzysztof Ratajski im Eiltempo mit 5:0 und trifft in der Runde der letzten Vier am Freitagabend (ab 20.30 Uhr/DAZN und Sport1) auf Landsmann Ryan Searle. 

Van Veen wirft Humphries raus

Dieser hatte in Runde drei Deutschlands Nummer eins Martin Schindler glatt mit 4:0 bezwungen. Im Viertelfinale setzte sich der Mann mit dem Spitznamen „Heavy Metal“ gegen den Waliser Jonny Clayton mit 5:2 durch.

Überraschend ausgeschieden ist Luke Humphries aus England. Der Weltmeister von 2024 unterlag Europameister Gian van Veen aus den Niederlanden deutlich mit 1:5. Während sich van Veen in der Rangliste an Landsmann Michael van Gerwen vorbeischiebt, endet das Turnier für Humphries mit einer großen Enttäuschung. Littler bleibt damit garantiert die Nummer eins nach der WM.

Littler: Ich bereue nichts

Bei seiner Vorstellung am Neujahrsabend bekam dieser im Alexandra Palace zwar ein paar Buhrufe ab, tat diese aber gelassen ab und interagierte später sogar mit dem Publikum. Nach seinem Achtelfinale gegen Ex-Champion Rob Cross (4:2) hatte sich Littler mit den Fans angelegt. „Ihr bezahlt für Tickets und ihr bezahlt mein Preisgeld. Danke, dass ihr mich ausbuht“, hatte Littler mit rotem Kopf in Richtung Publikum gerufen.

Vor dem Duell mit dem Polen verteidigte sich der Weltmeister in einem Interview bei Sky Sports. „Ich habe gesagt, was ich gesagt habe. Ich wollte es letztes Jahr irgendwann sagen, aber die Fans haben für die Tickets bezahlt und sie bezahlen so ziemlich auch unser Preisgeld. Also ja, ich bereue nichts“, erklärte Littler. Der Jungstar kann bei seiner dritten WM zum dritten Mal das Endspiel erreichen.