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Nordische Kombination Geiger vor Olympia in Form - Hagen gewinnt Gesamtweltcup

Zum Sieg reicht es bei der Generalprobe nicht, doch Vinzenz Geiger reist mit viel Selbstvertrauen zu den Winterspielen. Bei den Kombiniererinnen zeigt eine Norwegerin erneut ihre Ausnahmeklasse.

Von dpa Aktualisiert: 01.02.2026, 16:23
Vinzenz Geiger ist in Seefeld der stärkste deutsche Kombinierer.
Vinzenz Geiger ist in Seefeld der stärkste deutsche Kombinierer. Barbara Gindl/APA/dpa

Seefeld - Vinzenz Geiger ist kurz vor Olympia in guter Form. Der 28 Jahre alte Kombinierer ließ seinem Sieg vom Vortag bei der Generalprobe für die Winterspiele Rang drei folgen. Den Sieg im prestigeträchtigen Nordic Combined Triple, einer Sonderwertung der Wettkämpfe in Seefeld, sicherte sich mit einem starken Schlussspurt der Norweger Jens Luraas Oftebro.

„Ich habe mich heute nicht ganz so gut gefühlt“, sagte Geiger, der das entscheidende Skilanglaufrennen über 12,5 Kilometer lange mit Oftebro gemeinsam bestritten hatte. Zu den Winterspielen nach Italien reist der Olympiasieger von 2022 trotzdem mit viel Selbstvertrauen. „Ich denke, die Vorbereitung war perfekt für die Spiele.“ Auch Bundestrainer Eric Frenzel sagte im ZDF: „Ich bin sehr zufrieden.“ Als Zweitbester aus seinem Team lief Johannes Rydzek auf Rang sieben.

Der erste Wettkampf bei den Winterspielen von Mailand und Cortina steht für die Kombinierer am 11. Februar an.

Hagen hat gleich mehrfach Grund zur Freude

Bei den Frauen gewann die Norwegerin Ida Marie Hagen das Triple und sicherte sich zugleich vorzeitig den Sieg im Gesamtweltcup. Die 25-Jährige feierte ihren zehnten Saisonsieg. Bei noch zwei ausstehenden Weltcups ist sie von ihren Konkurrentinnen nicht mehr einzuholen.

Nathalie Armbruster belegte als beste Deutsche nach einem Sprung auf 94 Meter und dem Langlaufrennen über 7,5 Kilometer den fünften Platz. Rang zwei ging an die US-Amerikanerin Alexa Brabec vor ihrer Landsfrau Tara Geraghty-Moats.

Die Kombiniererinnen haben nun eine unfreiwillige Wettkampfpause. Bei den Winterspielen, die am Freitag in Italien eröffnet werden, sind sie nicht dabei. „Das ist jetzt tatsächlich eine schwierige Phase - vor allem für den Kopf der Mädels“, sagte Co-Trainer Tim Kopp.