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Olympische Winterspiele Auch Steinmeier jubelt: Eishockey-Frauen holen ersten Sieg

Die deutschen Eishockey-Frauen bejubeln bei Olympia in Italien einen wichtigen Sieg gegen Japan. Das Viertelfinale rückt deutlich näher. Auch Prominenz schaut zu.

Von dpa Aktualisiert: 07.02.2026, 15:06
Die deutschen Eishockey-Frauen gewannen gegen Japan.
Die deutschen Eishockey-Frauen gewannen gegen Japan. Petr David Josek/AP/dpa

Mailand - Vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der früheren Außenministerin Annalena Baerbock haben die deutschen Eishockey-Frauen bei den Olympischen Winterspielen in Italien einen überzeugenden Sieg gefeiert. 

Das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod setzte sich in Mailand im zweiten Gruppenspiel gegen Japan mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) durch und bejubelte damit den ersten Erfolg bei Olympia seit zwölf Jahren. Auch damals - bei der letzten Teilnahme der deutschen Frauen - in Sotschi in Russland hieß der Gegner Japan.

„Wir wollten die Kleinigkeiten richtig machen. Wir wollten viele Schüsse zum Tor bringen“, sagte Kapitänin Daria Gleißner. Und das gelang.

Deutschland mit Traumstart

Gleißner selbst brachte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) schon nach 44 Sekunden in Front. Emily Nix dank einer starken Einzelleistung (9. Minute) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) sorgten schon zur ersten Drittelpause für eine beruhigende 3:0-Führung. 

Erneut Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erzielten die weiteren Treffer für Deutschland. Die Japanerinnen kamen durch Tore von Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) zwar noch einmal heran, die Wende gelang ihnen aber nicht mehr.

Doppeltorschützin Hadraschek-Eisenschmid richtete nach dem Sieg schon wieder den Blick nach vorne. „Wir schauen, dass wir uns jetzt gut regenerieren, dass wir gut essen, gut schlafen“, sagte die 29-Jährige.

DEB-Auswahl nun vor Viertelfinal-Einzug

Das deutsche Team machte mit dem Erfolg einen großen Schritt in Richtung Viertelfinal-Einzug, nachdem die Auswahl am Tag vor der Eröffnungsfeier noch gegen Schweden 1:4 verloren hatte. Mehr als das Viertelfinale ist aber nicht realistisch. In der Runde der letzten Acht warten aller Voraussicht nach die Goldfavoritinnnen aus Kanada oder den USA. Am Montag muss Deutschland gegen Frankreich ran, am Dienstag zum Abschluss der Vorrunde gegen Gastgeber Italien.

Gleißner bescherte der deutschen Auswahl mit dem zweiten Schuss einen Traumstart - da war Bundespräsident Steinmeier noch gar nicht an seinem Platz angekommen. Wenig später durfte dann aber auch er jubeln, als Nix mitten in einer Drangphase der Japanerinnen das 2:0 erzielte und Hadraschek-Eisenschmid erhöhte.

Die Japanerinnen reagierten nach den ersten 20 Minuten mit einem Wechsel der Torhüterin, doch die Dominanz des deutschen Teams blieb bestehen. Die DEB-Auswahl blieb am Drücker und war in allen Belangen besser. Daran änderten auch die Gegentreffer nichts.