1. MZ.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Sportmix
  6. >
  7. Radsport: Am 40. Geburtstag: Roger Kluge holt Gold bei der Bahnrad-EM

Eil

Radsport Am 40. Geburtstag: Roger Kluge holt Gold bei der Bahnrad-EM

Bahnrad-Altmeister Roger Kluge hat zwei Gründe zum Feiern: An seinem 40. Geburtstag rast er mit seinem Partner Moritz Augenstein bei der EM allen anderen Duos davon.

Von dpa 05.02.2026, 15:46
Roger Kluge hat bei der Bahnrad-EM Gold im Madison geholt. (Archivbild)
Roger Kluge hat bei der Bahnrad-EM Gold im Madison geholt. (Archivbild) Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Konya - Bahnrad-Altmeister Roger Kluge hat sich an seinem 40. Geburtstag selbst mit dem EM-Titel beschenkt. An der Seite von Moritz Augenstein gewann der Brandenburger im türkischen Konya überlegen im Madison.

Kluge, der sich aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung erst kurzfristig für eine EM-Teilnahme entschieden hatte, war für den gesundheitlich angeschlagenen Tim Torn Teutenberg im Zweier-Mannschaftsfahren eingesprungen. Für Kluge war es das insgesamt fünfte EM-Gold im Madison. Tags zuvor hatte er bereits Bronze im Omnium gewonnen.

Durch mehrere Rundengewinne kam das deutsche Duo auf 85 Punkte und lag am Ende klar vor dem Silber-Gewinner Portugal, der auf 55 Zähler kam. Für Kluge soll damit noch lange nicht Schluss sein, die Olympischen Spiele von Los Angeles 2028 hatte er trotz seines Alters als Ziel genannt.

Friedrich holt Bronze im Keirin

Bereits 2008 war Kluge bei den Olympischen Spielen in Peking mit Silber im Punktefahren ins Rampenlicht gefahren. Es folgten weitere zahlreiche Erfolge auf der Bahn, darunter drei WM-Titel im Madison.

Am letzten Tag der Titelkämpfe sicherte sich auch Lea Sophie Friedrich eine weitere Medaille. Die 26-Jährige gewann Bronze im Keirin und stockte zusammen mit den Madison-Männern die deutsche Bilanz am letzten Wettkampftag weiter auf.

Mit drei Titeln, zwei zweiten Plätzen und vier Bronzemedaillen ist die Gesamtausbeute von neun Medaillen durchaus zufriedenstellend für German Cycling. Im Medaillen-Ranking, in dem die dominierenden Briten vor Belgien lagen, belegte Deutschland damit am Ende den dritten Platz.