Köthenerin in drei Rennen dabei

Franziska Hildebrand: So lief ihr Weltcup-Comeback in Oberhof

Franziska Hildebrand ist zurück im Biathlon-Weltcup. In Oberhof hat die Köthenerin am Wochenende gleich drei Rennen bestritten.

06.01.2022, 16:32 • Aktualisiert: 10.01.2022, 09:48
In Oberhof findet von Freitag bis Sonntag der erste Biathlon-Weltcup in 2022 statt - und Franziska Hildebrand ist mit dabei.
In Oberhof findet von Freitag bis Sonntag der erste Biathlon-Weltcup in 2022 statt - und Franziska Hildebrand ist mit dabei. (Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild)

Oberhof/MZ/dpa - Franziska Hildebrand hat vom 7. bis 9. Januar beim Biathlon-Weltcup in Oberhof ihr Comeback gefeiert. Die Köthenerin hatte sich für die Berufung ins deutsche Team mit starken Leistungen im zweitklassigen IBU-Cup empfohlen und zugleich von der Verletzung der eigentlich im Weltcup gesetzten Franziska Preuß profitiert.

Eine Platzierung unter den Top-Acht - oder zwei Top-15-Pätze hätten für Hildebrand die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Peking bedeutet. Das gelang ihr aber nicht. Ein Überblick über ihre drei Rennen.

Freitag: Sprintrennen der Frauen - Platz 46

Franziska Hildebrand landete mit zwei Schießfehlern am Ende auf Rang 46. Immerhin qualifizierte sie sich damit für das Verfolgungsrennen am Sonntag in Oberhof.

Samstag: Single-Mixed-Staffel- Platz 7

Die Routiniers Erik Lesser und Franziska Hildebrand haben in der Single-Mixed-Staffel den siebten Platz erkämpft. Am Samstag leisteten sich Lesser (33) und Hildebrand (34) im Thüringer Wald insgesamt elf Nachlader und hatten in dem nicht-olympischen Wettbewerb 1:25,7 Minuten Rückstand auf Sieger Russland.

Das Duo des Deutschen Skiverbands hatte zwischenzeitlich mehrfach in Führung gelegen. Zu viele Fehler von Hildebrand in ihren abschließenden beiden Schießen sorgten am Ende aber dafür, dass die Ex-Weltmeisterin noch weit zurückfiel.

Sonntag: Verfolgungsrennen der Frauen - Platz 20

Franziska Hildebrand (2/+2:57,1) schaffte als 20. ihr bestes Saisonergebnis und machte von Startplatz 46 reichlich Boden gut. Im letzten Schießen vergab sie aber durch Fehler eine noch bessere Platzierung, zwischenzeitlich lag sie auf Rang 15. Dennoch war Hildebrand zweitbeste deutsche Starterin am Sonntag.