Trainergerüchte

Trainergerüchte : Beierlorzer von RB Leipzig nach Halle?

Leipzig - Ein „Roter Ober-Bulle” zum Halleschen FC? Laut Bild-Zeitung ist RB Leipzigs Co-Trainer Achim Beierlorzer für die kommende Saison Trainerkandidat beim HFC. Der Vertrag des Franken läuft im Sommer aus. Da RBL-Chefcoach Ralf Rangnick in der kommenden Saison als Cheftrainer aufhören wird, ist Beierlorzer Zukunft beim Red-Bull-Klub ...

Von Ullrich Kroemer

Ein „Roter Ober-Bulle” zum Halleschen FC? Laut Bild-Zeitung ist RB Leipzigs Co-Trainer Achim Beierlorzer für die kommende Saison Trainerkandidat beim HFC. Der Vertrag des Franken läuft im Sommer aus. Da RBL-Chefcoach Ralf Rangnick in der kommenden Saison als Cheftrainer aufhören wird, ist Beierlorzer Zukunft beim Red-Bull-Klub offen.

Am Freitagnachmittag nun äußerte sich Rangnick zu den Spekulationen um seinen Assistenten. Zu den konkreten Gerüchten könne er nichts beitragen, sagte Rangnick. „Aber Achim fühlt sich hier sehr wohl. Es wäre wünschenswert, ihn ebenso hierzubehalten wie Zsolt Löw, den ich im vergangenen Sommer nicht umsonst aus Salzburg nach Leipzig geholt habe”, sagte der 57-Jährige. Generell, so RB Leipzigs Chef-Planer in Sachen Sport, sei der Klub bestrebt, „Konstanz auf diesen Positionen zu haben. Wir werden nur dann etwas verändern, wenn es uns logisch erscheint.”

„Vibrations” zwischen Trainer und Beierlorzer müssen stimmen

Ob Beierlorzer auch unter dem noch zu verpflichtenden, neuen RB-Trainer weiterarbeiten dürfe, ließ Rangnick offen. „Das hängt auch vom neuen Cheftrainer ab, welche Besetzung wir gemeinsam für ideal halten.” Dass der künftige Fußballlehrer, dessen Verpflichtung in vier bis sechs Wochen fixiert sein soll, „mindestens einen Mann seines Vertrauens mitbringt”, sei allerdings klar. Wer Mister X dann assistieren darf, habe auch „mit Vibrations zu tun”, sagte Rangnick, „dass beide ein gutes Gefühl bei der Zusammenarbeit haben”.

Für Beierlorzer, der 2014 von der SpVgg Greuther Fürth kam und bei RB überraschend schnell vom U17- zum Interims-Chef-Trainer aufstieg und danach als Co-Trainer wieder ins zweite Glied rückte, wäre der nächste logische Karriereschritt ein Job als Chef-Übungsleiter. Der 48-jährige Musterschüler – Abschluss der Fußballlehrer-Lizenz mit 1,0 (!) – hatte jedoch auch die Option nie ausgeschlossen, in seinen eigentlichen Job als Oberstudienrat nach Franken zurückkehren. (mz)