Stimmen RBL vs. SCF

RBL gegen SC Freiburg: Die Stimmen zum 4:0 von RB Leipzig gegen den SC Freiburg

Leipzig - Nach dem überlegenen 4:0 (2:0)-Sieg RB Leipzigs gegen den SC Freiburg und der damit verbundenen sicheren Qualifikation für das internationale Geschäft in der kommenden Saison, zeigten sich Spieler und Trainer der Roten Bullen sichtlich ...

Von Ullrich Kroemer und Martin Henkel 15.04.2017, 16:45

Nach dem überlegenen 4:0 (2:0)-Sieg RB Leipzigs gegen den SC Freiburg und der damit verbundenen sicheren Qualifikation für das internationale Geschäft in der kommenden Saison, zeigten sich Spieler und Trainer der Roten Bullen sichtlich erfreut.

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): „Wir haben die Ballverluste sehr gut verteidigt, damit der Gegner nicht in sein Umschaltspiel kommt, denn das können sie. Dass wir da konzentriert waren, war der Schlüssel dafür, dass wir nach vorn mehr Risiko gehen konnten. Beim Stand von 3:0 kam dann nie wirklich Hektik auf und wir konnten auf das vierte Tor warten, was wir mit Zahnverlust gemacht haben.”

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Wir waren in den ersten 20 Minuten enorm unter Druck, konnten uns nicht befreien. Es war nicht geplant, dass wir wenig Ballbesitz haben, aber sie haben uns hinten reingedrängt. Wenn wir mal den Ball hatten, haben wir es nicht geschafft, das Gegenpressing zu überspielen. Dann hatten wir zwei große Gelegenheiten, da braucht man dann ein Tor in diesen Momenten. Dann haben wir es nicht individuell verteidigen können gegen Poulsen. Ich rechne der Mannschaft an, dass sie sich nicht aufgegeben hat. In der Summe ist das ein hochverdienter Sieg für die Leipziger, die in fast allen Bereichen besser waren als wir. Das müssen wir sportlich nehmen, weil sich Leipzig in einer anderen Dimension bewegt. Viel Glück auf internationaler Ebene. Ich hoffe, dass sie dann am Samstag ein wenig müde sind, wenn sie auch mittwochs spielen müssen, und wir daraus vielleicht Kapital schlagen können.” 

Florian Niederlechner (Stürmer SC Freiburg): „Sie haben enorme Qualitäten, die haben sie gezeigt. Wir wollten eigentlich die Null ganz lange halten, dann kriegen wir zwei blöde Gegentore. Dann ist es mit 2:0-Rückstand brutal schwer, mit Leipzig in die Kabine zu gehen. Dann haben sie nur noch das nötigste gemacht, aber das hat gereicht, dass sie noch zwei Tore erzielen

„Wir Stürmer haben gewusst, was das für eine schwere Aufgabe wird. Das ist mittlerweile wie wenn du bei Bayern oder Dortmund spielst, weil die echte so eine brutale Qualität haben. Da kann man nur erfolgreich sein, an einem guten Tag, wenn alles passt. Leider war es heute nicht so.”

Yussuf Poulsen (Stürmer RB Leipzig): „Wir haben gesehen, dass die anderen Teams, die hinter uns stehen, auch fast jedes Spiel gewinnen. Deswegen müssen wir einfach unsere Spiele gewinnen, dann ist es eh egal, was die anderen machen. Der Auftritt heute war sehr ordentlich, das müssen wir in den anderen Spielen wiederholen. Wir waren gut im Spiel, hatten viele Torchancen. Nach dem 3:0 hat man ein bisschen gespürt, dass die Freiburger den Glauben verloren hatten.”

Bernardo (Verteidiger RB Leipzig): „Im eigenen Stadion spielen wir immer gut. Wir haben Gas gegeben wie in der Formel 1. Freiburg war nicht so schlecht, wir haben gut gespielt. Jetzt haben wir eine gute Position, fünf Spiele vor Schluss einen Vorteil.”

Emil Forsberg (Offensivspieler RB Leipzig): „Leicht war es nicht, aber wir waren sehr stabil heute, haben gut gespielt, vor allem in der ersten Hälfte. In der zweiten Halbzeit haben wir früh das 3:0 gemacht und dann ist das Spiel nur noch gelaufen. Kein Spiel ist einfach, aber wenn wir unsere Dinge gut machen, sieht es einfach aus. Wir haben mit Geduld und Qualität gespielt und haben auf unsere Möglichkeiten gewartet und sie genutzt.”

Zur sicheren Euro-League-Qualifikation:

„Ich persönlich denke nicht so viel an Europa. Natürlich ist es geil, dass wir die Euro-League sicher haben, aber wir haben noch fünf Spiele und die wollen wir gewinnen. Aber ich freue mich für den Verein und die Stadt, dass wir das sicher haben. Aber wir können jetzt nicht Schluss machen, wir wollen jetzt auch in der Champions League spielen.”

(mz)