Stimmen zum Spiel

RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach trennen sich 1:1 Unentschieden.

Leipzig - Nach Toren von Werner (6.) und Johnson (84.) trennen sich RB Leipizg und Borussia Mönchengladbach am 4. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga 1:1-Unentschieden. Die Stimmen zum Spiel.

Von Ullrich Kroemer 21.09.2016, 21:15
RB-Verteidiger Willi Orban (li.) im Duell mit Gladbachs André Hahn.
RB-Verteidiger Willi Orban (li.) im Duell mit Gladbachs André Hahn. imago sportfotodienst

Am 4. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga trennten sich RB Leipizg und Borussia Mönchengladbach 1:1-Unentschieden. Den Leipzigern gelang ein Blitzstart, als Timo Werner bereits nach sechs Spielminuten zum 1:0 traf. Nach dem späten Ausgleich zum 1:1 (1:0) durch Johnson (84.) waren die Leipziger Spieler und Trainer zunächst enttäuscht. Die Reaktionen:

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): „Das Unentschieden heute fühlt sich anders an als unser erstes in dieser Saison in Hoffenheim. Heute mussten wir den Ausgleich hinnehmen. Auch aufgrund der Tatsache, dass wir so viele Kilometer gelaufen sind, sind wir heute an der mangelnden Präzision gescheitert. Wir haben es heute sehr oft sehr gut verteidigt, einmal nicht. Der Gegner hatte die Qualität, das knallhart auszunutzen. Je länger das Spiel gedauert hat, desto unpräziser sind wir geworden. Dennoch haben wir nicht viel zugelassen, haben uns leidenschaftlich gewehrt, haben viel investiert.”

André Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): „Es war das erwartet schwere Spiel. Leipzig ist unglaublich schwer zu bespielen. Sie sind 120 Kilometer marschiert – Bestwert in der laufenden Saison – das ist schon extrem viel. Es war ein hochintensives Spiel beider Mannschaften, viel Tempo, viele Zweikämpfe, viel Biss. Wir haben ein bisschen gebraucht, bis wir ins Spiel kamen, haben uns in der ersten Hälfte nicht schnell genug bewegt, jeder einzelne hatte zu lange Ballbesitzzeiten, wir hätten schneller durchpassen müssen. In der zweiten Hälfte haben wir das Spiel besser angenommen, was Zweikämpfe angeht, haben auch den Ball schneller laufen lassen, in die Tiefe gespielt, so die zweite Hälfte dominiert und durchaus verdient den Ausgleich gemacht.”

Emil Forsberg (Stürmer RB Leipzig): „Klar ist das 1:1 ärgerlich. Aber Mönchengladbach ist auch ein guter Gegner, hat es in der zweiten Hälfte besser gemacht als wir. Wir müssen vielleicht das zweite Tor machen.”

Stefan Ilsanker (Mittelfeldspieler RB Leipzig): „Ich habe ein sehr gutes, sehr engagiertes, aggressives, laufstarkes Spiel von uns gesehen. Wir haben sehr lange gegen einen unglaublich starken Gegner geführt und haben sie defensiv immer wieder vor Aufgaben gestellt, auf die sie wenig Antworten hatten. Sie haben nicht gewusst, wie sie den Spielaufbau gegen uns gestalten sollen. Offensiv haben wir gegen Ende zu viele lange Bälle gespielt. So sind sie noch einmal bisschen ins Spiel gekommen und haben das Unentschieden gerettet.”

Willi Orban (Abwehrspieler RB Leipzig): „Wir haben heute wieder insgesamt gut verteidigt, wenig Torchancen zugelassen, auch in der zweiten Hälfte. Gegen Ende haben wir aus meiner Sicht zu früh nur noch verwaltet, viele Bälle unnötig weggegeben. Und wir haben verpasst, das zweite Tor zu machen. Wir hatten Möglichkeiten, bei denen wir hätten präziser spielen müssen. Dafür sind wir bestraft worden. Das Gegentor kurz vor Schluss ist ärgerlich, aber wir können mit dem Punkt leben und schauen nach vorn.”

Dominik Kaiser (Kapitän RB Leipzig): „Wir sind zwar zufrieden mit dem einen Punkt, aber natürlich ist es bitter, weil wir insgesamt wieder sehr gut gestanden haben. Diesmal ist uns ein langer Ball, den wir in den vergangenen Spielen immer super verteidigt haben, durchgeflutscht. Aber Gladbach hat als Champions-League-Teilnehmer viel Qualität. Wir haben gezeigt, dass wir dagegenhalten können und auch nach vorn gefährlich sind. Wir sind weiter ungeschlagen und wollen am Sonntag wieder zeigen, dass wir Spiele gewinnen.” (mz)