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Dynamo Dresden: Wieso der Verein das RB Leipzig-Logo nicht auf der Homepage zeigt

Dresden - Dynamo Dresden und RB Leipzig treffen am 20. August 2016 (15.30 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals aufeinander. Auf der Homepage der Schwarzgelben ist die Paarung auch genannt – allerdings fehlt das Logo der „Roten-Bullen“.

23.07.2016, 11:04

Dynamo Dresden und RB Leipzig treffen am 20. August 2016 (15.30 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals aufeinander. Auf der Homepage der Schwarzgelben ist die Paarung auch genannt – allerdings fehlt das Logo der „Roten-Bullen“.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Verein auf diesem Wege seinem Protest gegen Red-Bull Leipzig, der offiziell natürlich RasenBallsport Leipzig heißt, ausdrückt. In der Saison 2015/16 hatten sich bereits Arminia Bielefeld, FC St. Pauli, der 1. FC Kaiserslautern, der 1. FC Union Berlin und der Karlsruher SC geweigert, das RBL-Logo zu zeigen.

Dynamo Dresden gießt Öl ins Feuer

Und jetzt gießt Dynamo Dresden zusätzlich Öl ins Feuer des brisanten Sachsen-Derbys. „Wir haben uns als Verein dazu entschieden, weil wir das Logo von RasenBallsport auf unseren Medien nicht zeigen wollen“, sagt Dynamos Pressesprecher Henry Buschmann im Gespräch mit mopo24.de.

Der 33-Jährige kündigt sogar eine Überraschung zum Vorverkaufsstart für dieses Duell am 29. Juli an: „Wir haben uns seit der Auslosung Gedanken gemacht, wie wir die Paarung auf Tickets, Stadionheft, Anzeigetafel und Website darstellen werden, sind aber noch nicht so weit, dass wir Ergebnisse verkünden können. Es wird etwas Historisches dabei sein.“

RB Leipzig: Boykott-Androhungen aus der Bundesliga

RB Leipzig wird evtl. Schmähungen auch in Dresden verkraften. Ein wiederkehrendes Thema bleiben sie aber allemal. Jüngst wurden sogar bereits Boykott-Androhungen aus der Bundesliga laut. Stephan Schell, der Vorsänger und Ultra-Chef des 1. FC Köln, erklärte: „Wenn es nach mir geht, fährt keine Szene hin. Alle Erstligaszenen tun geschlossen so, als wenn es nur 17 Bundesligavereine gibt.“ (mz)