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Kegeln  Kegeln : Immer weniger Teams

29.06.2018, 13:59
Matthias Barth (r.), Vorsitzender des KSV 1950 Flemmingen, nimmt die Ehrung für das erfolgreiche Jugendteam seines Vereins vom Sportwart des Kreisfachverbandes, Klaus Strohbach aus Bad Kösen, entgegen.
Matthias Barth (r.), Vorsitzender des KSV 1950 Flemmingen, nimmt die Ehrung für das erfolgreiche Jugendteam seines Vereins vom Sportwart des Kreisfachverbandes, Klaus Strohbach aus Bad Kösen, entgegen. Behrens

Osterfeld - Die Vertreter der Kegelvereine des Burgenlandkreises trafen sich zu ihrer Mitgliederversammlung in der Osterfelder Gaststätte „Bauernstube“. Bevor er die abgelaufene Saison Revue passieren ließ, informierte der Vorsitzende des Kreisverbandes, Werner Wegnershausen, die Anwesenden darüber, dass Jugendwart Klaus Krause sein Amt zum 30. Juni beendet. Als Krauses Nachfolger konnte Marcel Müller (SG Wählitz) gewonnen werden. Die Versammlung wählte Müller einstimmig in dieses Amt.

Wegnershausen erläuterte in seinem Bericht, dass es in den vergangenen drei Jahren immer wieder Probleme mit der Homepage des Landesverbandes gegeben habe - vor allem zum Beginn der jeweiligen Saison wegen hoher Zugriffszahlen in der Kategorie Ergebnisdienst. Trotz eines Providerwechsels habe es auch in diesem Spieljahr wieder 14 Tage Probleme - auch in Form von falschen Spielansetzungen - gegeben. Überarbeitet werde, so der Vorsitzende, auch der sogenannte Ahndungsmittelkatalog auf Kreisebene. Die Durchführungsbestimmungen mit den Ansetzungen werden vom Vorstand an die Klubs ausgegeben. Nur diese seien letztlich gültig. Die Spielansetzungen im Internet dienen nur der Information. Das Gleiche treffe auf die Spieltagauswertung durch die Staffelleiter zu.

Flemminger Jugend geehrt

Der Vorsitzende ging auch auf die Mitgliederentwicklung ein. Im Jahre 2011 waren im Kreisverband 942 Erwachsene und 72 Jugendliche organisiert. 2018 sind es nur noch 733 Erwachsene und 47 Jugendliche. Trotz des Mitgliederrückganges sei, so Werner Wegnershausen, der Burgenlandkreis immer noch der mitgliederstärkste des Landesverbandes. Der Rückgang an Mitgliedern hatte auch Auswirkungen auf den Spielbetrieb. So waren im Jahr 2011 noch 97 Mannschaften in zwölf Staffeln und auf sechs Spielebenen an den Start gegangen. In diesem Jahr waren es lediglich noch 69 Teams in zehn Staffeln und auf vier Spielebenen. Für die bevorstehende Saison haben nur noch insgesamt 63 Teams gemeldet. Deshalb soll die Klasseneinteilung erneut reformiert werden. Aus den aktuell zwei Staffeln der Kreisliga wird ab der Saison 2019/20 nur noch eine; die 1. Kreisklasse soll folgen.

Sportwart Klaus Strohbach wertete das abgelaufene Spieljahr aus. Mannschafts-Kreismeister der Männer wurde Grün-Weiß Granschütz. Bei den Frauen setzte sich der SV Göbitz durch und beim Nachwuchs der KSV 1950 Flemmingen vor den punktgleichen Wählitzern. Wie Strohbach berichtete, seien die Spiele bis auf wenige Ausnahmen termingemäß durchgeführt worden. „Spielverlegungen wurden von den Mannschaften untereinander geregelt. Die Meldung an den Staffelleiter muss jedoch noch verbessert werden“, so der Bad Kösener. Punktspiele sollten künftig nicht mehr auf zentrale Termine wie Kreiseinzelmeisterschaften gelegt werden. So habe der KSV Lossa einer Spielverlegung gegen Theißen zugestimmt, dann jedoch alle Spieler von den Einzeltitelkämpfen abgemeldet. „Das sollte nicht so sein“, sagte Klaus Strohbach.

Nur neun Kreisoberligisten

In der bevorstehenden Saison stehen 55 Männer- sowie je vier Frauen- und Jugendmannschaften im Spielbetrieb auf Kreisebene (siehe auch Kasten „Staffeleinteilung...“), wobei für die Nachwuchsliga noch Teilnehmer gesucht werden. Hier will der Kreisverband Spielgemeinschaften mit Gastspielgenehmigungen erlauben. Die Kreisoberliga der Männer besteht im kommenden Spieljahr nur aus neun statt zehn Teams, weil die SG Wählitz II das Relegationsspiel um den Verbleib in der Landesklasse gewonnen hat. In der Aufstiegsrelegation zur Kreisliga setzten sich die Göbitzer gegen Lossa II durch (wir berichteten). In einer Abstimmung in Osterfeld sprach sich die Mehrheit der anwesenden Vereinen für eine dreiteilige 2. Kreisklasse in der bevorstehenden Saison aus. (hob/tok)