Verletzungspech bleibt Halle treu

„Was haben wir verbrochen?“ OP und lange Pause für HFC-Zugang Löhmannsröben

17.09.2021, 12:34 • Aktualisiert: 17.09.2021, 12:47
Jan Löhmannsröben verletzte sich beim Ostduell gegen Zwickau schwer am Knie.
Jan Löhmannsröben verletzte sich beim Ostduell gegen Zwickau schwer am Knie. imago images/Picture Point

Halle (Saale)/MZ - Die Nachricht kam als Schock am Freitag: Einen Tag vor dem Drittliga-Heimspiel gegen Waldhof Mannheim (14 Uhr im Liveticker) meldete der Hallesche FC den nächsten Langzeitverletzen. Und ausgerechnet Zugang Jan Löhmannsröben hat es erwischt.

Der 30-Jährige zog sich beim 2:2 in Zwickau am Mittwochabend schon früh im Spiel eine Knieverletzung zu, biss aber auf die Zähne und spielte über 90 Minuten durch. Am Freitag folgte nach anhaltenden Schmerzen dann die ernüchternde Diagnose: Außenbandriss im Knie.

Knie-OP bei Jan Löhmannsröben: Jahr 2021 wohl beendet

Löhmannsröben muss operiert werden und wird aller Voraussicht nach im Jahr 2021 nicht mehr für den HFC auf dem Rasen stehen können. „Langsam aber sicher stellt sich angesichts der bedrohlich langen Ausfallliste die Frage, was wir eigentlich verbrochen haben“, sagt HFC-Trainer Florian Schnorrenberg zum gewaltigen Verletzungspech in dieser Saison.

Neben Löhmannsröben fallen auch noch Fabian Menig, Jannes Vollert, Sören Reddemann, Toni Lindenhahn, Tom Zimmerschied und Justin Eilers lange aus. Janek Sternberg kehrte gerade erst nach Jochbeinbruch zurück, Louis Samson will in der kommenden Woche nach seiner Verletzungspause wieder ins Training einsteigen.

„Es tut uns für Jan extrem leid, der sich glänzend eingeführt hat mit zwei Spielen in seiner ersten Woche beim HFC“, sagt Schnorrenberg über seine Zugang. Der Trainer hat langsam richtig Probleme, eine schlagkräftige Elf auf den Rasen zu bringen: „Das gesamte Team steht in den kommenden Wochen nun vor einem echten Charaktertest.“