HFC-Verteidiger nach Wadenbeinbruch

Sören Reddemann: So sieht sein Comeback-Plan beim Halleschen FC aus

25.08.2021, 10:21 • Aktualisiert: 25.08.2021, 10:47
Der verletzte Sören Reddemann (m.) als Zuschauer mit seinen Teamkollegen Jannes Vollert (l.) und Kebba Badjie (r.) im Leuna-Chemie-Stadion.
Der verletzte Sören Reddemann (m.) als Zuschauer mit seinen Teamkollegen Jannes Vollert (l.) und Kebba Badjie (r.) im Leuna-Chemie-Stadion. (Foto: imago images/Picture Point LE)

Halle (Saale) - Sören Reddemann verfolgte den 1:0-Heimsieg seines Halleschen FC gegen den 1. FC Kaiserslautern in Zivil. Als Zuschauer, gemeinsam mit weiteren verletzten HFC-Profis, schaute der Verteidiger zu, wie sich die Teamkollegen den Sieg erkämpften und erspielten. An Krücken, mit einer dicken Schiene am linken Bein.

Nach einem Wadenbeinbruch und einer Operation wird der 25-Jährige seinem Klub noch längere Zeit fehlen. Wie lange genau, das war bislang unklar. Am Dienstagabend nahm Reddemann bei „Magenta Sport“ selbst Stellung zu seinem Gesundheitszustand.

Sören Reddemann: HFC-Comeback nach Wadenbeinbruch noch 2021?

„Es ist schwer. Man ist gewohnt, alleine zu laufen und hat jetzt die Krücken. Das ist eine nervige Einschränkung im Alltag“, sagte der junge Familienvater, der aber seinen Optimismus nicht verloren hat: „Ich bin guter Dinge, dass alles gut verheilt und ich wieder auf dem Platz stehen kann.“

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Ein Comeback peilt der Innenverteidiger noch im Jahr 2021 an. „Der Doc meinte, Anfang Dezember könnte ich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen“, sagte Reddemann mit einer gewissen Vorsicht. Denn bis dahin kann in der Reha noch viel passieren, Rückschläge sind nicht ausgeschlossen: „Man verliert auch viel Muskulatur, das muss alles erst wieder aufgebaut werden. Das braucht halt Zeit.“

Sören Reddemann ist einer von aktuell sieben verletzten Spielern beim Halleschen FC. Am Dienstagabend hatte sich auch Toni Lindenhahn zu seiner Leidenszeit geäußert - das Urgestein wird seinem Klub noch deutlich länger fehlen als Reddemann.