Nach Toren für FCK, Hansa und HFC

Hoppel-Hase Jan Löhmannsröben: HFC-Zugang erklärt seinen Torjubel

Jan Löhmannsröben feiert seine Tore in der 3. Liga gerne mit einem speziellen Jubel: Wie ein Hase hüpft er über den Rasen. Aber warum?

Hasenohren als Markenzeichen: Jan Löhmannsröben pflegt einen speziellen Torjubel.
Hasenohren als Markenzeichen: Jan Löhmannsröben pflegt einen speziellen Torjubel. (Foto: imago images/Eibner)

Halle (Saale)/MZ - Seine seltenen Tore in der 3. Liga feiert Jan Löhmannsröben stets mit einem ganz besonderen Ritual. Beim Jubeln springt der Defensivspieler wie ein Hoppelhase über den Rasen. Aber was steckt hinter diesem Hasen-Jubel?

Nach seinem Treffer für den Halleschen FC gegen 1860 München am 12. September 2021 klärte „Löh“ am Mikrofon von Magenta Sport auf. „Ich hatte in Kaiserslautern mal eine Wette mit einem Fan. Wenn ich drei Tore und drei Vorlagen schaffe, muss er die ganze Saison in einem pinken Hasenkostüm ins Stadion kommen“, sagte der 30-Jährige. Die Wette verlor er allerdings, am Ende waren es "nur" zwei Tore und drei Vorlagen.

Jan Löhmannsröben: Hasen-Jubel erstmals beim 1. FC Kaiserslautern

„Vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr“, sagte Löhmannsröben, der gleich bei seinem Debüt im HFC-Trikot getroffen hatte: „Es wurde heute mal wieder Zeit für den Hasen!“

Jetzt hofft er, dass der Hase weiter hoppeln kann und es nicht bei einem Tor bleibt. Erstmals zeigte er den speziellen Jubel nach seinem Tor für den FCK gegen Großaspach im Januar 2019, dann auch noch nach dem Treffer für Rostock gegen Duisburg im September 2020.

Tore sind für den defensive Abräumer aber eher eine Seltenheit. Das gegen 1860 war sein achtes im 176 Drittliga-Spiel: Im Schnitt braucht „Löh“ also 22 Partien für ein Tor. Die meisten schoss er für den 1. FC Magdeburg (3), gefolgt von Lautern (2) sowie Rostock und Jena (1). Im Trikot von Preußen Münster, das er aber auch nur ein halbes Jahr trug, blieb Jan Löhmannsröben ganz ohne Treffer.