HFC-Hymne

HFC-Hymne: Beim Gesang schon Gewinner

Halle (Saale)/MZ - Ab Morgen rollt er endlich wieder, der Fußball, zumindest in der Dritten Liga - aber die ist ja für uns Saalestädter die mit Abstand wichtigste. Und aus hallescher Sicht geht die Saison auch gleich mit einem Knaller los, nämlich mit dem HFC-Heimspiel gegen RB ...

Ab Morgen rollt er endlich wieder, der Fußball, zumindest in der Dritten Liga - aber die ist ja für uns Saalestädter die mit Abstand wichtigste. Und aus hallescher Sicht geht die Saison auch gleich mit einem Knaller los, nämlich mit dem HFC-Heimspiel gegen RB Leipzig.

Ein Auftaktsieg im eigenen Stadion, das wäre doch ein Auftakt nach Maß. Vier Hallenser wollen das Team von Trainer Sven Köhler zumindest per Gesang ordentlich anfeuern – und sie rufen alle Fans auf, mit einzustimmen: Frank Schlüter, Kai Madlung, Holger Klöden und Peter Köppchen bilden nämlich auch ein Team, ein musikalisches: die Band Viertelpoet. Gemeinsam haben sie eine neue Hymne geschrieben und produziert – Motto: „Halle singt auf Sieg“. Dabei ist die zweite Strophe des Songs sogar genau auf den Gegner aus der Nachbarstadt zugeschnitten (und auch auf dessen Sponsor).

Und hier ist der Text der Hymne zum Üben:

1. Wir kommen aus der Stadt mit den fünf Türmen / In dieser Stadt sind wir zu Haus / Wir wollen rocken und wir werden stürmen / Und hier kommt keiner ungeschoren raus. / Refrain: Wir sind der Hallesche FC!

2. Wir haben Beine und keine Flügel / Und darum fliegen wir auch nirgends raus / Die lasche Brause werden wir besiegen / Die Rasenbubis ziehen flügellahm nach Haus. / Refrain: Wir sind der Hallesche FC!So, und wenn der Text bei den Fans sitzt, dann muss es bei den Spielern nur noch mit dem Toreschießen klappen.

Ironie des Schicksals: Die vier Viertelpoeten können morgen im Stadion gar nicht mitsingen. Warum nicht? Ganz einfach: „Wir haben keine Karten mehr bekommen“, sagt Frank Schlüter.