Vom HFC zum BVB II

„Habe ich ja selbst erlebt“: Sternberg kann Papadopoulos-Wechsel verstehen

Künftig keine Teamkollegen mehr: Janek Sternberg (r.) und Antonios Papadopoulos (m.).
Künftig keine Teamkollegen mehr: Janek Sternberg (r.) und Antonios Papadopoulos (m.). (Foto: imago/Picture Point)

Halle (Saale) - Antonios Papadopoulos hat sich gegen eine Vertragsverlängerung beim Halleschen FC entschieden und sich zur neuen Saison dem Drittliga-Aufsteiger Borussia Dortmund II angeschlossen. Der Wechsel des 21-Jährigen, der in Halle Stammspieler war, traf nicht überall auf Verständnis.

Für Janek Sternberg ist die Entscheidung des Mittelfeldspielers aber dennoch nachvollziehbar. „Ich kann verstehen, dass die Chance für ihn verlockend war“, sagt der HFC-Linksverteidiger, der seinerseits für eine weitere Saison in Halle unterschrieben hat.

Janek Sternberg: Von Werder Bremen II zum Bundesliga-Profi

Janek Sternberg spricht da aus Erfahrung. Er selbst spielte für Werder Bremen II und schaffte 2014 unter Trainer Viktor Skripnik den Sprung in die Bundesliga-Mannschaft der Grün-Weißen.

„Der Sprung von einer zweiten zur ersten Mannschaft eines Vereins kann manchmal ganz schnell gehen“, erinnert sich der 28-Jährige: „Das habe ich ja schon selbst erlebt.“ 25 Mal stand Sternberg für Werder in der Bundesliga auf dem Rasen und schoss sogar ein Tor im DFB-Pokal.

Trotz allem bedauert er Papadopoulos' Abschied aus Halle. „Als Typ mochte ich ihn sehr“, sagt Sternberg über „Papa“, mit dem anderhalb Saisons lang zusammengespielt hat. Der Deutsch-Grieche will nun beim BVB ähnliches schaffen wie Sternbeg einst in Bremen. Und ist dann auch zwei Mal Sternbergs Gegner auf dem Rasen. (mz)