Kuriose Konstellation nach Wechsel

Terrence Boyd vor FCK-Debüt ausgerechnet gegen den HFC

23.01.2022, 13:24 • Aktualisiert: 25.01.2022, 10:27
Terrence Boyd als Zuschauer beim FCK-Heimsieg gegen Viktoria Köln.
Terrence Boyd als Zuschauer beim FCK-Heimsieg gegen Viktoria Köln. (Foto: imago images/Fotostand)

Kaiserslautern/Halle (Saale)/MZ - Seit Samstag ist Terrence Boyd endgültig Profi des 1. FC Kaiserslautern. Beim Heimspiel der „Roten Teufel“ gegen Viktoria Berlin erlebte der Stürmer den Sieg seiner Kollegen (2:0) aber nur als Tribünengast: Seine Spielgenehmigung lag noch nicht vor.

So muss sich der 30-Jährige, der vom Halleschen FC in einer Blitzaktion in die Pfalz gewechselt war, noch gedulden, bis er erstmals für seinen Verein auflaufen darf.

Eigentlich war sein Einstand für geplant, dann sollte der FCK bei 1860 München im Gründwalder Stadion spielen. Aber die Partie wurde am Sonntag abgesagt: 1860 ist von Corona geplagt, Teile des Kaders befinden sich in Quarantäne.

Darf Terrence Boyd überhaupt für den FCK gegen Halle spielen?

Das Boyd-Debüt könnte sich nun auf den 29. Januar verschieben: Dann würde der Stürmer mit Lautern am Betzenberg ausgerechnet auf seinen Ex-Klub HFC treffen. Eine brisante Situation, da sein Abschied aus Halle nicht ganz geräuschlos verlief.

Eine Klausel bei den Wechselmodalität, dass Boyd gegen Halle nur zuschauen darf, gibt es offenbar nicht. Jedenfalls sagte Boyd der „Rheinpfalz“: „Es wird bestimmt emotional. Respekt bleibt immer, du wirst mich nicht jubeln sehen, sollte es zum Tor kommen.“

Zugleich erzählte Boyd, was von ihm auch in Lautern zu erwarten sei: „Für große Ballkünste bin ich nicht bekannt. Außerhalb des Strafraums ist wahrscheinlich jeder, inklusive der Schiedsrichter, besser am Ball als ich. Aber sobald es in den Sechzehner geht, weiß ich um meine Stärken“, sagte er.