FCK macht Transfer perfekt

„Ein schlafender Riese“: So schwärmt Terrence Boyd von seinem neuen Klub

22.01.2022, 12:25 • Aktualisiert: 22.01.2022, 12:48
Terrence Boyd ist seit Samstag offiziell Profi des 1. FC Kaiserslautern.
Terrence Boyd ist seit Samstag offiziell Profi des 1. FC Kaiserslautern. (Foto: imago images/Fotostand)

Kaiserslautern/Halle (Saale)/MZ - Seit Samstag ist es nun auch offiziell: Terrence Boyd geht künftig für den 1. FC Kaiserslautern auf Torejagd. Am Samstag meldete der FCK den Vollzug des Transfers, machte zu Ablösesumme und Vertragslaufzeit aber keine Angaben.

Boyd selber gab den Klubmedien vor Ort das erste Interview und schwärmte in höchsten Tönen von seinem neuen Klub. Schon beim Gedanken an den ruhmreichen FCK bekomme er „eine Gäsenhaut“.

Lauterns Geschäftsführer Thomas Hengen machte ebenfalls Komplimente: „Als sich hier die Möglichkeit eines Transfers eröffnet hat und klar war, dass eine solche Persönlichkeit wie Terrence Boyd, der auch charakterlich gut in unsere Truppe passt, auf dem Markt ist, mussten wir dem nachgehen.“

Terrence Boyd freut sich auf FCK-Heimspiel im ausverkauften Betzenberg

Boyd war vom 1. FC Kaiserslautern offenbar schon immer begeistert: „Das ist ein schlafender Riese. Er ist gerade da, wo er nicht hingehört. Ich will dazu beitragen, wieder nachhaltig erfolgreich zu sein.“ Die letzten 48 Stunden seien für ihn und seinen Berater sehr stressig gewesen: „Jetzt bin ich einfach erleichtert und stolz, dass ich Lauterer bin!“

Vor allem auf Heimspiele am traditionsreichen Betzenberg vor Publikum freut sich der 30-Jährige: „Ich habe hier schon als Gegner gespielt, das war atemberaubend. Ich habe schon einiges in meiner Karriere erlebt. Aber sollte ich hier mal vor vollem Haus auslaufen - sowas habe ich dann auch noch nicht erlebt.“

Beim Drittliga-Heimspiel des FCK am Samstagmittag gegen Viktoria Berlin darf Boyd noch nicht auflaufen, die Spielgenehmigung fehlt noch. Dennoch wird er am Betzenberg zuschauen und sein neues Team kennenlernen.

Boyd hatte am Freitag den Halleschen FC auf eigenen Wunsch hin vorzeitig verlassen und seinen Wechsel nach Kaiserslautern durchgesetzt. Der HFC kassiert eine Ablösesumme von rund 250.000 Euro, muss aber nun ohne seinen prominentesten Spieler auskommen. Boyd kämpft nun mit dem FCK um den Aufstieg, statt sich für Halle im Abstiegskampf reinzuhängen.