DFB Grindel beklagt Indiskretionen: Bleibt am Verband hängen

Berlin
Der frühere Verbandspräsident Reinhard Grindel hat die Indiskretionen beim Deutschen Fußball-Bund beklagt.
„Wenn man jemanden aus personalpolitischen Gründen fertigmachen will, dann ist es schon schlimm genug, wenn mit Indiskretionen an die Medien gegangen wird“, sagte Grindel in einem Interview des ZDF: „Aber man muss eben immer dabei bedenken, dass am Ende ja alles am DFB hängen bleibt und dem Verband schwer Schaden zugefügt wird.“
Der 59-Jährige war von 2016 bis 2019 DFB-Präsident. Grindel trat im April 2019 zurück, nachdem er eine Uhr als Geschenk von dem ukrainischen Funktionär Grigori Surkis angenommen hatte. Aktuell tobt innerhalb des Verbands ein Streit zwischen zwei Lagern um DFB-Präsident Fritz Keller auf der einen und DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius auf der anderen Seite.