RB Leipzig vs. FSV Frankfurt

RB Leipzig vs. FSV Frankfurt: Die „Roten Bullen” im Startelf-Check

Leipzig - RB Leipzigs Start in der 2. Liga gegen den FSV Frankfurt (Sa, 15.30 Uhr) rückt immer näher. Und damit auch die Frage, welche Spieler aus dem hochkarätig besetzten Kader von Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick für die Startelf auserkoren werden. Der Chefcoach selbst hat wegen des Kaders keine schlaflosen Nächte. Bis auf eine, maximal zwei Positionen steht die erste Mannschaft. „Noch bin ich sehr ruhig”, sagt Rangnick. „Ich hoffe, dass wir cool bleiben und Situationen mit Augenmaß bewerten und die richtigen Entscheidungen ...

Von Ullrich Kroemer 24.07.2015, 11:43

RB Leipzigs Start in der 2. Liga gegen den FSV Frankfurt (Sa, 15.30 Uhr) rückt immer näher. Und damit auch die Frage, welche Spieler aus dem hochkarätig besetzten Kader von Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick für die Startelf auserkoren werden. Der Chefcoach selbst hat wegen des Kaders keine schlaflosen Nächte. Bis auf eine, maximal zwei Positionen steht die erste Mannschaft. „Noch bin ich sehr ruhig”, sagt Rangnick. „Ich hoffe, dass wir cool bleiben und Situationen mit Augenmaß bewerten und die richtigen Entscheidungen treffen.”

Tor:

Fabio Coltorti ist zum Saisonstart gesetzt. Der laut Fachorgan „Kicker” beste Torhüter der vergangenen Saison (Notenschnitt: 2,67) geht als Co-Kapitän gestärkt in die aktuelle Runde. Der aus Salzburg gekommene Ungar Peter Gulacsi ist nach einem Foul im österreichischen Pokalfinale für die ersten vier Spiele gesperrt und hatte daher einen entscheidenden Nachteil im Konkurrenzkampf. Wenn Coltorti nicht patzt oder sich verletzt, hat der 25-Jährige schlechte Karten auf Einsätze. Das Leipziger Urgestein Benjamin Bellot muss sich hinten anstellen.

Viererkette:

Bei der Generalprobe gegen Tel Aviv setzte Ralf Rangnick überraschend auf Neuzugang Atinc Nukan in der Innenverteidigung. Der türkische 1,96-Meter-Mann war erst Anfang Juli zum Team gestoßen, präsentierte sich aber bereits im Wettkampfmodus und könnte Routinier Tim Sebastian verdrängen, der sich gegen Tel Aviv in der zweiten Hälfte einen Patzer leistete. Die übrigen Positionen sind mit Rechtsverteidiger Georg Teigl, Innenverteidiger Willi Orban und Anthony Jung auf der linken Abwehrseite zunächst fix. Als weitere Alternative lauert Allrounder Lukas Klostermann, der alle Positionen in der Viererkette besetzen kann.

Defensives Mittelfeld:

Mit Kapitän Dominik Kaiser und dem defensiveren Stefan Ilsanker hat Ralf Rangnick ein äußerst flexibles Sechser-Pärchen, das sich aufgrund der unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen und Spielanlagen gut ergänzt. Statt Ilsanker könnte auch Rani Khedira auflaufen – wohl eine der letzten offenen Fragen für Rangnick.

Offensives Mittelfeld:

Bei Emil Forsberg ist der Knoten geplatzt. Nach anfänglichen Akklimatisierungsproblemen ist der Schwede voll im Team angekommen. Mit drei Treffern in der Vorbereitung hat er seinen Torkomplex der vergangenen Saison abgeschüttelt, strahlt spürbar Selbstvertrauen auf dem Platz aus und hat im linken offensiven Mittelfeld die Nase vorn. Daneben setzt Rangnick auf Marcel Sabitzer, da der Österreicher extreme Torgefahr ausstrahlt, bei Red Bull Salzburg in der vergangenen Saison 27 Tore schoss. Alternative für Sabitzer ist der Belgier Massimo Bruno, den Rangnick ebenso als Spielmacher vorgesehen hat. Doch der 21-Jährige benötigt möglicherweise noch etwas Eingewöhnungszeit.

Sturm:

Acht-Millionen-Euro-Mann Davie Selke und Ausnahmetalent Yusuf Poulsen sind auf den beiden Positionen im 4-2-2-2-System gesetzt. Erste Alternative ist der wuchtige Nils Quaschner, der wohl seine Einsatzzeiten als Einwechsler bekommt.

Mögliche Startaufstellung: Coltorti – Teigl, Nukan (Sebastian), Orban, Jung – Kaiser, Ilsanker (Khedira) – Sabitzer (Bruno), Forsberg – Poulsen, Selke (mz)