Handball 2. Liga

Gewappnet für die harte Zeit: Wie hat der DRHV die dreiwöchige Spielpause genutzt?

Wozu Coach Jungandreas die lange Pause des DRHV genutzt hat.

Von Tobias Große 17.11.2021, 16:20 • Aktualisiert: 17.11.2021, 16:30
Uwe Jungandreas
Uwe Jungandreas (Foto: imago/Huebner)

Dessau/MZ - Viel Zeit hatten sie zuletzt, die Handballer des Dessau-Roßlauer HV. Zwischen der bis dato letzten Zweitliga-Partie, dem 27:23-Sieg bei Bayer Dormagen, und dem Heimspiel gegen die SG BBM Bietigheim an diesem Mittwoch, lagen drei Wochen und damit eine ungewohnt lange Pause mitten in der Saison.

Cheftrainer Uwe Jungandreas wusste die Zeit mit seiner Mannschaft aber gut zu überbrücken. „Wir haben noch mal viel im athletischen Bereich gearbeitet, um auf die sehr hohen Belastungen in den kommenden Wochen vorbereitet zu sein“, sagt er. Bis Ende des Kalenderjahres ist der DRHV noch elfmal im Einsatz.

Auch wenn die Gäste in der laufenden Saison vor allem zu Hause ihre Punkte sammeln, erwartet Jungandreas ein „sehr starkes Team“

Mit Bietigheim um Startrainer Iker Romero wartet an diesem Mittwochabend in der heimischen Anhalt-Arena die erste harte Aufgabe. Auch wenn die Gäste in der laufenden Saison vor allem zu Hause ihre Punkte sammeln, erwartet Jungandreas ein „sehr starkes Team“. Der Kader sei laut Dessau-Roßlaus Trainerfuchs sogar so zusammengestellt, um ganz vorne mitspielen zu können.

Bis dato hängt Bietigheim jedoch im Mittelfeld und vier Minuspunkte hinter dem DRHV fest. Romero hat als ehemaliger Weltklassespieler zwar viel Glanz mitgebracht, er muss sich seiner ersten Cheftrainer-Position aber erst noch beweisen.

Bietigheim spiele „in der Abwehr mit offensiv ausgerichteten Halbpositionen“

„Er verkörpert die spanische Handballschule, was man bereits in der ersten Saisonhälfte in einigen Sequenzen sehen konnte“, hat Uwe Jungandreas in seiner Videoanalyse gesehen. Bietigheim spiele „in der Abwehr mit offensiv ausgerichteten Halbpositionen, die dadurch einen Kessel bilden und somit den Gegner ins Zentrum drängen“, erklärt er.

Im Angriff würden die Schwaben über viel Wurfkraft aus dem Rückraum verfügen, speziell dank Sommerneuzugang Sven Weßeling (66 Saisontore). Jungandreas erwartet alles in allem „eine sehr kompakte Mannschaft“.

Anwurf in der Anhalt-Arena ist um 19.30 Uhr. Es gelten die 3G-Regeln.