Biathletin aus Köthen Biathlon: Franziska Hildebrand vor erstem Wettkampf bei IBU-Cup in Arber

Arber - Wenn die Biathlon-Stars ab Freitag beim Weltcup in Oberhof an den Start gehen, ist Franziska Hildebrand einmal mehr nicht dabei. Wie bei allen bislang absolvierten Weltcup-Stationen dieses Winters schaffte es die Köthenerin nichts ins deutsche Aufgebot.
Allerdings steht auch für Hildebrand bald der erste Wettkampf des Jahres an: Ab dem 14. Januar wird die 33-Jährige beim zweitklassigen IBU-Cup in Arber im bayerischen Wald an den Start gehen. Eine Anmeldung der Athletin bestätigten die Organisatoren auf MZ-Anfrage.
Biathlon: IBU-Cup startet mit zwei Veranstaltungen in Arber
Am Großen Arbersee an der deutsch-tschechischen Grenze startet der IBU-Cup in der kommenden Woche in seine Saison - mit gleich zwei Veranstaltungen am selben Ort, um unnötige Reisen zu vermeiden. Geplant sind zunächst vom 14. bis 17. Januar Einzel-, Sprint- und Staffelrennen für Frauen und Männer. Vom 20. bis 23. Januar sind dann zwei weitere Sprintwettkämpfe sowie Mixed-Staffeln angesetzt.
Konkrete Starterlisten wird es erst am Vortag des jeweiligen Rennens geben. Für die Veranstaltung gilt ein ausführliches Hygienekonzept, alle Athletinnen und Athleten aus 42 Ländern werden vor dem Start mehrfach auf Corona getestet. Mehr als 1800 PCR-Tests sind für die beiden Wochenenden eingeplant. Zuschauer sind bei den Rennen im Hohenzollern-Skistadion nicht zugelassen.
Über den IBU-Cup will sich Hildebrand für höhere Aufgaben anbieten und noch einmal angreifen. Die Biathlon-WM im slowenischen Pokljuka im Februar hat die Köthenerin noch nicht abgeschrieben. „Ich denke, der Zug ist noch nicht abgefahren“, sagte sie im Dezember kämpferisch gegenüber der MZ. Auch der Traum von Olympia 2022 in Peking lebt noch. Es wären Hildebrands dritte Olympische Winterspiele nach 2014 und 2018. Eine Medaille konnte sie dabei noch nicht gewinnen. (mz/bbi)