Heimsieg gegen 1. FC Kaiserslautern

1. FC Magdeburg arbeitet sich zurück an die Spitze

Torschütze Luca Schuler jubelt fürden 1. FC Madgdeburg.
Torschütze Luca Schuler jubelt fürden 1. FC Madgdeburg. (Foto: Imago/Eibner)

Magdeburg/dpa/SID/MZ - Der Rahmen für die Rückeroberung der Tabellenspitze in der dritten Fußball-Liga, er hätte für den 1.FC Magdeburg kaum besser sein können: Gegen den 1. FC Kaiserslautern gab es am Samstagabend vor 15.000 Zuschauern für den FCM in der ausverkauften MDCC-Arena ein hart erarbeitetes 1:0 (1:0).

Das Spiel, bei dem Luca Schuler schon früh den entscheidenden Treffer (7.) erzielte, wurde zudem im ARD-Hauptprogramm übertragen. „Ich bin froh, dass wir das Heimspiel heute erfolgreich gestalten konnten“, sagte FCM-Trainer Christian Titz.

Er musste unter der Woche im Donnerstagstraining auf seine Schlüsselspieler Baris Atik, Amara Condé, Sirlord Conteh und Leon Bell verzichten. Sie waren nach Frankfurt (Main) zum DFB-Sportgericht gereist, wo die mutmaßliche rassistische Beleidigung von Saarbrücken-Spieler Dennis Erdmann gegen die vier FCM-Spieler verhandelt wurde. „Wir sind gut in die Partie hineingekommen, hatten auch nach dem Führungstor noch ein paar gute Möglichkeiten. Wir hätten uns leichter getan, wenn wir das 2:0 erzielt hätten“, konnte Titz aber keine erhöhte Müdigkeit seiner Spieler feststellen.

1. FC Magdeburg: Luca Schuler trifft schon früh zum Sieg gegen FCK

Der FCM begann druckvoll und belohnte sich wieder früh: Der Ball kam zu Schuler in den Strafraum, wo der Stürmer sich mehrmals drehte und dann mit einem Schuss ins linke obere Eck abschloss. Der FCM blieb auch danach am Drücker, Schuler (10.) hätte erhöhen können, traf aber nur die Latte. Nach etwa 20 Minuten wurde das Spiel zerfahrener und von zahlreichen Unterbrechungen geprägt. Strafraumszenen waren jedoch Mangelware und blieben es bis zur Halbzeit.

Kurz nach der Pause musste der FCM wechseln, Sirlord Conteh (47.) hatte sich ohne Gegnereinwirkung verletzt. Lautern rückte nun nach vorn, bemühte sich um mehr Gefahr, während der FCM immer mehr auf kontrollierte Offensive zurückschaltete.

Beiden Teams fehlte die letzte Präzision, die Partie verflachte immer mehr. Lautern drückte Magdeburg zuweilen tief in die eigene Hälfte. In der Nachspielzeit hätte Baris Atiks Treffer (90+1.) für die Entscheidung sein können, doch der Treffer zählte wegen Abseits nicht. „Wir haben es spannender als nötig gemacht“, sagte Abwehrspieler Tobias Müller. „Der Gegner hat uns am Ende mit viel langen Bällen gefordert, doch wir haben wenig zugelassen. Wir haben es nur nicht geschafft, unsere Konter in der zweiten Halbzeit sauber auszuspielen, um den Deckel drauf zu machen.“