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Einschränkung im Nahverkehr Warnstreik: Keine Präsenzpflicht in Brandenburgs Schulen

Am Freitag wird der öffentliche Nahverkehr in Brandenburg wegen eines Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi eingeschränkt sein. Das kann auch Schulbusse treffen. Was heißt das für den Unterricht?

Von dpa 25.02.2026, 17:20
Der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr am Freitag wird voraussichtlich auch Auswirkungen auf die Schülerbeförderung haben (Archivbild).
Der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr am Freitag wird voraussichtlich auch Auswirkungen auf die Schülerbeförderung haben (Archivbild). Georg Moritz/dpa

Potsdam - Die Schülerinnen und Schüler können am Freitag wegen des Warnstreiks öffentlicher Busse und Bahnen notfalls zu Hause bleiben. Das Bildungsministerium teilte mit, die Schulen seien zwar offen. Der Warnstreik könne die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern am Unterricht in den Schulen aber erschweren oder unmöglich machen. „Eltern entscheiden unter Berücksichtigung der örtlichen Verkehrsmöglichkeiten, ob ihren Kindern der Weg zur Schule möglich ist.“

Schülerinnen und Schüler gelten an diesem Tag als entschuldigt, wenn die Eltern oder die volljährigen Schüler die Schule rechtzeitig informieren. Die Lehrerinnen und Lehrer stellten den Schülern, die nicht zur Schule kommen könnten, Aufgaben für Freitag zur Verfügung, erklärte das Ministerium. Schulen könnten auch nach ihren Möglichkeiten Distanzunterricht organisieren. Damit ist Heimunterricht (Homeschooling) möglich.

Unterricht in Schulen wird organisiert

Die Schulen in Brandenburg bleiben am Freitag demnach offen. Lehrkräfte und pädagogisches Personal müssen zum Dienst kommen. Der Unterricht werde vor Ort für alle Klassen und Jahrgangsstufen organisiert. Die Schulleitungen sollten mit den Trägern der Horte einen möglichst reibungslosen Übergang zwischen Schule und Hort absprechen.

Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag und Samstag einen Warnstreik angekündigt, der den öffentlichen Nahverkehr in Brandenburg zum Teil einschränken kann. Im Tarifstreit mit dem kommunalen Arbeitgeberverband Brandenburg fordert Verdi unter anderem eine geringere Wochenarbeitszeit, kürzere Schichtzeiten und längere Ruhezeiten. Bereits Anfang Februar hatten die Beschäftigten im Tarifstreit die Arbeit niedergelegt.