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Cyberangriff auf SKD Sonderkommission ermittelt nach Cyberangriff auf SKD

Nach dem Hackerangriff auf die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ermittelt nun eine Sonderkommission. Die Sicherheit der Besucher und Kunstwerke ist laut SKD gewährleistet.

Von dpa 19.02.2026, 16:22
Sonderkommission ermittelt nach Cyberangriff auf SKD. (Symbolbild)
Sonderkommission ermittelt nach Cyberangriff auf SKD. (Symbolbild) Robert Michael/dpa

Dresden - Nach dem Cyberangriff auf die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in diesem Januar hat das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) eine Sonderkommission gegründet. Diese führe auch die Ermittlungen unter Sachleitung der Generalstaatsanwaltschaft Dresden, wie die Ermittlungsbehörde mitteilte. Weitergehende Angaben machte die Generalstaatsanwaltschaft nicht.

Am 21. Januar waren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) Opfer eines Cyberangriffs geworden. Betroffen waren den damaligen Angaben zufolge weite Teile der digitalen Infrastruktur, der Onlineshop und der Besucherservice, nicht jedoch das Sicherheitssystem.

SKD: Sicherheit der Besucher und Kunstschätze ist gewahrt

Die SKD teilte auf Anfrage mit, dass die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Sicherheit der Sammlungen gelte. Diese werde in enger Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsunternehmen gewährleistet. Details zum Sicherheitskonzept wurden nicht genannt. „Die Sicherheit unserer Besucherinnen und Besucher in den Einrichtungen der SKD sowie der uns anvertrauten Kunstschätze ist umfassend gewahrt“, hieß es weiter.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind ein Verbund von 15 Museen. Dazu gehören unter anderem die Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger sowie die Galerie Neue Meister im Albertinum und das Grüne Gewölbe im Dresdner Residenzschloss.

Spektakulärer Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe

Vor mehr als sechs Jahren hatte ein spektakulärer Einbruch in das berühmte Schatzkammermuseum für Aufsehen gesorgt. Am 25. November 2019 erbeuteten die Täter 21 Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten und verursachten zudem mehr als eine Million Euro Schaden. Ein Teil der Beute fehlt noch immer. Fünf Männer aus der bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie wurden im Mai 2023 zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt.