Naturschauspiel Singschwantage laden zu Exkursionen ins Untere Odertal ein
Flussauen werden zur Bühne für Zugvögel: Im Unteren Odertal sammeln sich Singschwäne - gut zu hören und zu sehen. Ranger zeigen Besuchern am Wochenende das Naturschauspiel.

Schwedt/Criewen - Ihre trompetenartigen Rufe sind von weitem zu hören: Singschwäne rasten wieder im Nationalpark Unteres Odertal in Criewen/Schwedt. Ranger laden bis 1. Februar ein, das Naturschauspiel gemeinsam zu erleben.
Bei den kostenlosen 17. Singschwantagen werden am Samstag und Sonntag zwischen 10.00 und 16.00 Uhr Exkursionen in den Nationalpark organisiert, wie das Umweltministerium mitteilte. Es gibt Vorträge über das Leben der Vögel aus dem Norden, aber auch Bastelangebote für Kinder.
Die imposanten Wintergäste sind an den Flussauen in der Uckermark zu beobachten - und vor allem auch zu hören. Dort legen sie einen Zwischenstopp ein, bevor sie nach Skandinavien weiterfliegen.
Laute Rufe und gelber Schnabel
Das Markenzeichen der weißen Wasservögel ist ihr weithin wahrnehmbarer Ruf. Sie haben laut Experten des Nationalparks eine Flügelspannweite von mehr als zwei Metern. Singschwäne unterscheiden sich von den heimischen Höckerschwänen vor allem durch die gelbe Schnabelfärbung.
Das Odertal gilt als eine der letzten europäischen Flussauenlandschaften. Unzählige Wasservögel und andere Zugvögel nutzen das Areal als Rastgebiet.