A14 im Salzlandkreis gesperrt

Säure aus Gefahrgut-Lkw wird geborgen

Mithilfe eines Abschleppwagens wird der Lkw aus dem Graben an der A14 bei Schönebeck gezogen. Polizei

Schönebeck - Die Autobahn 14 ist nach einem Lkw-Unfall zwischen Schönebeck (Salzlandkreis) und Magdeburg-Reform in Richtung Schwerin gesperrt. Das teilte die Autobahnpolizei mit.

Der mit Essigsäure beladene Lastwagen war am Mittwochabend gegen 22.15 Uhr von der Autobahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Der schwer verletzte 50-jährige Fahrer aus Polen kam in ein Krankenhaus, gefährliche Ladung sei dabei nicht ausgelaufen.

Anders sieht es aus bei dem mit Salpetersäure beladenen Anhänger des Lkw aus, der in den Graben der Autobahn gekippt war und dabei „eine unbestimmte Menge des Gefahrstoffes“ verloren habe. Spezialisten der Polizei und des Umweltamtes des Salzlandkreises seien an der Unfallstelle beschäftigt, um die Gefahr für Natur und Umwelt zu begrenzen.

Die Beamten der zur Polizeiinspektion Magdeburg gehörenden Autobahnpolizei in Hohenwarsleben (Kreis Börde) gehen davon aus, dass die A14-Fahrbahn in Richtung Schwerin wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten noch bis in die Nachmittagsstunden gesperrt bleiben müsse. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Schönebeck von der A14 abgeleitet. (mz/wsl)