Neuer Abschluss in Landwirtschaft

Biotechnologie-Campus Gatersleben: Berufsschulklasse für Pflanzentechnologie wird gegründet

Gatersleben - Am Biotechnologie-Campus in Gatersleben soll eine Berufsschulklasse „Pflanzentechnologie“ eingerichtet werden. Die Initiative wird unter anderem von Landrat Markus Bauer (SPD) unterstützt.

Gläser mit Mustern von Gerstensamen stehen im Kühlraum der Genbank des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben.
Gläser mit Mustern von Gerstensamen stehen im Kühlraum der Genbank des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben. dpa-Zentralbild

Am Biotechnologie-Campus in Gatersleben soll eine Berufsschulklasse „Pflanzentechnologie“ eingerichtet werden. Die Initiative wird unter anderem von Landrat Markus Bauer (SPD) unterstützt.

„In Zeiten wachsender Nachfrage nach qualifizierten Beschäftigten müssen wir die positive Entwicklung des Campus weiter fördern“, betont der Landrat und freut sich, dass es durch eine gute Zusammenarbeit der Gaterslebener Einrichtungen in der Initiative Green Gate Gatersleben gelungen ist, den Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter davon zu überzeugen, die bundesweite Meisterausbildung „Pflanzentechnologie“ nach Gatersleben zu holen.

„Wir möchten hier aber noch früher ansetzen“, erklärt der Geschäftsführer des Biotechparks Bernd Eise. So soll zusätzlich zur Meisterausbildung eine Berufsschulklasse ‘Pflanzentechnologie’ auf dem Campus gebildet werden. „Mit einer Berufsschulklasse können wir auf dem Campus die vollständige Ausbildung in der Pflanzentechnologie auch im nichtakademischen Bereich anbieten“, betont er.

Mehr Ausbildungsplätze am IPK geplant

Bei der praktischen Ausbildung haben die Einrichtungen am Standort bereits Vorerfahrungen. „Um unsere steigenden Bedarfe an Fachkräften zu decken, werden wir die Zahl der Ausbildungsplätze am Institut zukünftig steigern.

Eine Berufsschulklasse direkt vor Ort und darüber hinaus in einem internationalen Umfeld, ist nicht nur für Bewerber attraktiv, sondern erleichtert auch die Verbindung von Praxis und Theorie“, erläutert Andreas Graner, der Geschäftsführende Direktor des IPK.

Zur Klärung der erforderlichen Voraussetzungen werden sich die Unterstützer nun gemeinsam an das Ministerium für Bildung wenden. (mz)