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Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Vertrauenskrise: Sender-Chefs müssen in Sachsen-Anhalts Landtag Kritik anhören

Zu groß, zu teuer, zu viel Gender-Sprache - das rügen Landtagsabgeordnete. Von einer „bitteren Medizin“ spricht ARD-Chef Tom Buhrow. Jetzt droht sogar ein Vertrag zu wackeln.

Von Hagen Eichler 02.09.2022, 19:00
„Wir sind nicht in allen Teilen der Bevölkerung so verankert, wie wir es sein sollten": MDR-Intendantin Karola Wille am Freitag im Magdeburger Landtag.
„Wir sind nicht in allen Teilen der Bevölkerung so verankert, wie wir es sein sollten": MDR-Intendantin Karola Wille am Freitag im Magdeburger Landtag. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Magdeburg - Für Tom Buhrow ist es ein Déjà-vu, aber kein schönes. Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren stand der ARD-Vorsitzende schon einmal hier im Landtag von Sachsen-Anhalt und warb bei den Abgeordneten um deren Ja zum höheren Rundfunkbeitrag. Damals musste er viel Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk einstecken. Wenige Wochen später blockierte Sachsen-Anhalt die Beitragserhöhung. An diesem Freitag spricht Buhrow zusammen mit seinen Intendantenkollegen von ZDF, MDR und Deutschlandradio erneut vor - und die Kritik ist nicht leiser geworden.

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