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Männerüberschuss „Sie trauen sich nicht“: Nur jede dritte Frau ist in Sachsen-Anhalt Chefin

In Sachsen-Anhalt sind weibliche Führungskräfte rar. Sie werden auch schlechter als Männer bezahlt. Ein Hemmnis ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – aber auch Frauen selbst.

Von Lisa Garn 17.02.2026, 18:00
In Sachsen-Anhalt kommt die Frauenquote bei  Leitungsposten nicht voran.
In Sachsen-Anhalt kommt die Frauenquote bei Leitungsposten nicht voran. (Foto: Annette Riedl/dpa)

Halle/MZ. - Sachsen-Anhalt kommt bei der Frauenquote in Chefetagen nicht voran. 2025 waren 13.700 Frauen in Leitungspositionen, das sind 34 Prozent der Führungskräfte. Damit liegt das Land zwar über dem Bundesschnitt (28 Prozent), doch die Quote stagniert seit Jahren und ist in vergangenen Jahren sogar leicht gesunken. Eines der größten Hemmnisse ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sagte Markus Behrens, Sachsen-Anhalts Arbeitsagentur-Chef, am Dienstag zur Präsentation der Zahlen in Wolfen. „Frauen übernehmen nach wie vor den Großteil der Kinderbetreuung und Pflege im Alter.“