Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion : AfD holt rechten Verleger Götz Kubitschek in den Landtag

Magdeburg - Die AfD-Landtagsfraktion will den rechten Ideologen und Verleger Götz Kubitschek aus Schnellroda (Saalekreis) im Landtagsgebäude auftreten lassen. Das kündigte Fraktionschef André Poggenburg am Dienstagnachmittag an. Kubitschek hat seine Teilnahme an einer Podiumsdiskussion mit weiteren Diskutanten bereits zugesagt. Der Termin solle noch im Januar stattfinden, sagte Fraktionssprecherin Laura ...

Von Hagen Eichler
Der Publizist und Verleger Götz Kubitschek spricht als Vertreter der sogenannten Neuen Rechten zu Anhängern des islamkritischen Pegida-Bündnisses vor der Frauenkirche in Dresden.
Der Publizist und Verleger Götz Kubitschek spricht als Vertreter der sogenannten Neuen Rechten zu Anhängern des islamkritischen Pegida-Bündnisses vor der Frauenkirche in Dresden. dpa-Zentralbild

Die AfD-Landtagsfraktion will den rechten Ideologen und Verleger Götz Kubitschek aus Schnellroda (Saalekreis) im Landtagsgebäude auftreten lassen. Das kündigte Fraktionschef André Poggenburg am Dienstagnachmittag an. Kubitschek hat seine Teilnahme an einer Podiumsdiskussion mit weiteren Diskutanten bereits zugesagt. Der Termin solle noch im Januar stattfinden, sagte Fraktionssprecherin Laura Schuppert.

Auch SPD-Landeschef Burkhard Lischka soll zu Diskussion mit Götz Kubitschek eingeladen werden

Ebenfalls eingeladen werden soll SPD-Landeschef Burkhard Lischka. Damit versucht die AfD eine Provokation: Lischka hatte Ende November scharf kritisiert, dass Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) im Theater Magdeburg mit Kubischek diskutieren wollte. Nach einer Intervention von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) musste Stahlknecht absagen.

Landgericht Halle untersagt Burkhard Lischka Aussage über Götz Kubitschek

Zuletzt musste Lischka eine juristische Schlappe gegen Kubitschek hinnehmen. Lischka hatte behauptet, der Rechtsideologe werde vom Verfassungsschutz beobachtet. Diese Aussage hat ihm das Landgericht Halle indes untersagt, andernfalls droht ihm ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro. (mz)