Lebensgefährliches Spiel

Mädchen legen Schottersteine auf Gleise

Die Polizei weist darauf hin, dass Bahnanlagen keine Spielplätze sind. (Foto: Imago/Leungchopan))

Magdeburg - Am Samstagnachmittag haben zwei Zwölfjährige Steine auf die Gleise der Bahnstrecke zwischen Magdeburg und Stendal gelegt. Währenddessen fuhr ein Güterzug an, der Lokführer bemerkte die Kinder jedoch und konnte rechtzeitig bremsen. Verletzt wurde niemand.

Wie die Polizei mitteilt, ging gegen 18.10 Uhr ging ein Anruf bei der Bundespolizeiinspektion Magdeburg ein: Ein Lokführer hatte zuvor spielende Kinder festgestellt, die Schottersteine auf die Gleise legten. Beim Eintreffen der Beamten am Ort des Geschehens fanden sie den Lokführer und die Kinder vor, der Mann hatte die Zwölfjährigen betreut.

Die Polizisten übernahmen die beiden Kinder, brachten die Zwölfjährigen zu ihren Eltern und belehrten sie über die lebensgefährlichen Gefahren, in die sie sich mit ihrem unüberlegten Handeln begeben hatten.

Durch den Vorfall kam es zu teils erheblichen Verspätungen im Zugverkehr, da die nachfolgenden Züge mit gedrosselter Geschwindigkeit fahren mussten. Dadurch kam es bei fünf Zügen zu insgesamt 111 Minuten Verspätung.

Die Polizei weist darauf hin, dass Bahnanlagen keine Spielplätze sind. Wie es weiter heißt, werde ein Präventionsbeamter mit den Kindern Kontakt aufnehmen und sie diesbezüglich noch einmal sensibilisieren. (mz)