Schuleingangsuntersuchung Jedes vierte Kind in Sachsen-Anhalt braucht Förderung - Aussprache und Grammatik im Fokus
Der Trend ist steigend: Im Umgang mit der Sprache haben Sachsen-Anhalts Erstklässler nachweislich mehr Förderbedarf als noch vor Jahren. Das zeigen neue Zahlen des Gesundheitsministeriums.
Aktualisiert: 14.06.2024, 17:20

Magdeburg /MZ - Mehr als ein Viertel der Schulanfänger in Sachsen-Anhalt braucht Nachhilfe in der Aussprache. Das geht aus Daten des Landesgesundheitsministerium hervor, die die Linke im Landtag erfragt hat. Demnach wiesen 26,8 Prozent der Kinder bei der Eingangsuntersuchung für das Schuljahr 2024/25 entsprechenden Förderbedarf auf. Darüber hinaus benötigten 17,1 Prozent der Kinder Nachhilfe in Grammatik. Untersucht wurden gut 7.000 Kinder im Jahr vor ihrer Einschulung.