AOK-Daten

Grund für Übersterblichkeit? Sachsen-Anhalter gehen seltener zur Krebsvorsorge

Hautkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs: Die Zahl der Früherkennungsuntersuchungen sinkt deutlich. Das kann gefährliche Folgen haben, wie sich bei den Darmkrebs-Operationen bereits zeigt.

Von Julius Lukas 23.11.2022, 12:28
Die Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs wird mittels eines PAP-Tests gemacht. Dabei wird der Abstrich mikroskopisch auf Zellveränderungen untersucht.
Die Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs wird mittels eines PAP-Tests gemacht. Dabei wird der Abstrich mikroskopisch auf Zellveränderungen untersucht. Foto: Jochen Tack/AOK Mediendienst

Halle/MZ - Die Menschen im Land gehen laut AOK Sachsen-Anhalt weniger oft zur Krebs-Früherkennung. Die Krankenkasse verglich Zahlen aus 2021 sowie dem 1. Quartal 2022 mit dem Vor-Pandemie-Jahr 2019. Dabei zeigte sich im bundesweiten Vergleich eine deutlich größere Vorsorgezurückhaltung in Sachsen-Anhalt. Experten gehen davon aus, dass fehlende Untersuchungen während der Pandemie ein Faktor sind, der die hohe Übersterblichkeit, die es deutschlandweit etwa im Oktober gab, erklärt.

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